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Kupfer.
Wenn eknem fallenden Rücken oder Wechsel kn einerEntfernung kill steigender Rücken gegenüber steht, daßalso das Flöz wieder gehoben hat, so liegt der Theil dtFlözes zwischen beyden Rücken, gleichsam wie in eint'Graben, der fich nach der Richtung der Wechsel sorlM'und mit diesen zugleich fich wieder verliert. Zutveu^.kann man eine beträchtliche Anzahl von Lachtcrn, sow^.nach der Länge als Breite in dem Flöze hauen, ohne 0 ™ein solcher Wechsel oder Rücken eine Veränderung iu ^Lage des Flözes machte. Es trägt sich aber alsdann a" 'wieder zu daß mehrere derselben in kurzen Entfernungaufeinander folgen, und viele der gedachten Graben » erUrsachen; ja, man hat auch Beyspiele, baß das Flöz v"dergleichen Verrückungen so über und durch einander ß' (schoben ist, daß es den Anschein von zwey über oder unbeinander liegenden Flözen bekommt. ,
„Das Kupfer, Bergwerk zu Bieder ist. Meldet EPros. Voigt ( SÄ ), in Rücklicht feiner natürlichen *' 1 'schaffenheik, eines der fonderbatsien, die ich kenne.,
-er großen Sand-Masse, die vorn thüringer Waldesnur einige Mahl mit Kalk bedeckt wird, liegt im sogena""ten Loch-Born: i. eine Schicht brauner eisenhalEKalk-Stein; 2. eine. sehr hohe Schicht rörhlichergrauer Letten, der dort Leberstein genannt wird; ?.Stein; 4. eine Schicht grauer ketten, der kupferhalligman nennt diese das Flöz, und je tiefer fie fallt, je i ,,f vverhärtet fie sich, und nahet sich dem bituminösenSchießer, der jedoch ärmer an Gehalt wird, je mehr en'verhärtet; 5. der Gneiß, hier Glimmer genannt. ^Kupfer-Letten durchkreuzen oft Klüfte, die schönes^,Erz, Kupfer-Lasur, Malachit und Bley,GlanzDas Ganze, wie es steht, wird durch Sprünge zerspl'" ^die aus der Tiefe durch den Gneiß und alle darübergende Schichten hervorgehen, und diese sowohl mst ^Gneiß sehr merklich, oft mehrere Lachter, genau, tt>*fL [fc jtden Flöz - Rücken, verrücken. So weit der Gneiß we'b''von Farbe und so milde ist, daß er mit dem Mcss^m,schnitten werden kann, bricht auf diesem RückenWismuts Kupfernickel, u. s. w. sobald aber i»
(96) Mineralogische Reise von Weimar nach HaNU»/ ‘
S. ss.