. Kupfer. 665
trägt, wenn man sie nicht röstet. Wenn man übri«gens bet) dem Rösten der Kupfer-Schiefer gewahrwird, daß sie gern zusammen stießen, und eine gelblirche oder braune Farbe bekommen, so sind sie gehaltig,sinsiig und gm; ist aber dies nicht, und bekommen sieeine aschgraue und weißliche Farbe, so sind sie ge-ringhaltig.
Nach Hrn. v. Cancrin Anweisung (^), kommenbey dem Rösten der Erze zwey Glücke in Betrachrung;nähmlich: r. die dazu gehörigen Werkzeuge; 2. oaslösten selbst.
Die Werkzeuge, welche zu dcni Rösten der Erze er-fordert werden, bestehen: i. in eigentlichen Werkzeugen,in den einfachen oder in Handwerkzeugen, alö: in Schip.-pen, in Rrarzen, in Trögen, in Fäusteln mit einem4 Fuß langen Stiele, in Fäusteln rnit einem 15 Zoll lan-gen Stiele, in eisernen Unterlagen, und in Lesen. 2. InManumn gesetzten Werkzeugen, in Rost-Stätten, inAöst, und in Brenn-LDefen. Die Rraye, hak an demstiele, um des bessern Haltens willen, einen Wiederha-ben, dergleichen bereits, bey Bearbeitung des Kobaltes,wi XLII Th. S> 65, Erwähnung geschehen, und in derdazu gehörigen Fig. 2gg8 abgebildet ist. Der Besen ist2 F. lang, 4 3 * dick, aas Reisern zusammen gebunden,tind mit einem 4 F. langen Stiele versehen.
Das Rösten selbst geschieht entweder bey dem Zugängeber freyen Luft auf freyen Rost-Starren, oder iu-öeftn,bie st)tilö Röst- theils Brenn-L>efen sind. Die Rost-^tatlen und Röst-Oefen sind bedeckt, und auch nicht: die^renn-Oefen aber allezeit mit einem Schoppen oder Ge-bände umgeben.
Bey der Anlage der Rost, Statten und Röst-cvestu,man überhaupt folgende Regel» beobachten. 1. ManN'uß dje Rost-Stätten und Röst-Oefen an keine nasse undNiedrige, sondern an etwas erhabene Orte legen; das erste
Tt 5 aus
(99) Erste Gründe der Berg, und Sastwerks-Runde, 9Tl>. 1 yjl'ti). [aud> n ö. T Gründliche Anleicung zur
' Schmelzknnst und Mcrailurgie, (Frf.M-l?»»,»-)
E. fgg.
I