Kupfer. 747
Sohle, «nd das StichHölzchen, welches vom Stichherein mit der Spitze gerade auf den Stein hinweisenmuß. Ueber beyde legt man anfangs sacht milderHand etwas G-'stübe, damit sie nicht verrücket werdenkönnen, und stößt solches alsdann ordentlich und >ol-cher Gestalt über dieselbe, daß das Gestübe dicht lin-ker der Form steht, und von dieser gegen die Vor-Wand 4 Zoll Fall habe. Sodann wird der Stich-Herd zugemacht, und um den Stich herum fest gesto-ßen, und das Stich-Holz heraus genommen. Herrnach wird die Spur geschnitten, nähmlich 15 Z.vor der Vor-Wand, und 7 Z. von da hinterder Vor-Wand, 5 Z. oben breit und 12 Z. tief bis aufden zuvor hingelegten Stein, wobey man jedoch wahr-zunehmen hat, daß man nicht in die Sohle schneide.Dieje Spur geht spitzig zu, in Gestalt eines dreyseit->gen Prisma, damit, wenn es sich beym Schmelzen auf-regt, man die Rnodbe ss. Th.XUI, S. 428) oder Bieneausbrechen könne. Weil hier die Spur aus dem Ofen bisan dje Brust offen ist, so nennt man dies auch mit offenerBrust zumachen. So bald die Spur geschnitten ist,wird das Auge über derselben mit Back-Steinen undLehm zugemauert, und hernach der Herd und Stich-Herd abgewärmt, welches mit Torf oder Kohlen g«schehen kanü. Der Gang oder die Schlacken-Triftwird von Sande gemacht. Das ganze Zumachenhält 5 und mehr Schichten aus. Da hier lauterleichtflüssige uud hitzig gehende Kiese verschmolzenwerden, ft schlägt man ihnen eine strengflüffigereBerg-Art zu, welche aus einem ftathigen und schiesftrigen Gesteine besteht, welches hier Rniest genanntwirb, und auch etwas Kupfer hält. Ausserdem abergebraucht man auch noch Schlucken zum Fluß, umdie Schlacken reiner zu erhalten, und zwar so viel,als von voriger Arbeit gefallen ist. Zu einer Vor-satz nimmt man io Theile dreymahl geröstete Erze,