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Kupfer.
4 Th. Kniest, 6 Tb. RohSchlacken, und 2 Th'
solche Schlacken, die bey dem WiedereinschmelzendeRoh-Steines gefallen sind. Ausserdem werden wdiese Vor-Maß von 22 Scherben, oder Theile, 51in 5 Schichten durchgehen, noch die Ofenbrüche !s *vertheilt. Wenn nun der Ofen gehörig zugenia»-'und die B'schickung getrosten worden ist, füllt »Edeiifelben mit Kohlen, (auch mit halb Kohlen unvh^Torf,) und seht ein Par Tröge voll Schlacken auf el ?Füll-Faß Kohlen; bann fängt man von der Vorzu fetzen an, doch anfänglich nur ein Par Tröge a"Iein Faß Kohlen, hernach aber so, wie die Arbeit f»erfordert, und man kann zuweilen bis 4 Trögest^gen. Weil hier das Schmelzen auf der Nase geh"so muß gleich von Anfange darauf gesehen werdetdaß solche sogleich anwachse, und bis mitten in & cl1Ofen komme, daher muß an beyden Seiten in dieHe geräumet werden, damit sie Luft habe, und ^Wind in die Höhe gehen könne. Es pflegt sichgleich an der Spur aufzulegen, daher die Knobb/^fleißig weggenommen werden müssen. Wenn die & ■ze nicht tüchtig geröstet, oder nur vom Rande deRost-Haufens genommen sind, gehl die Arbeitroh und musig. Man nimmt dieses wahr, wen»
Nase weggeht, und die Schlacken hitzig sind und Jrauchen, und wenn der Roh-Stein sehr dick »<" ;
schwer ist; zuweilen geht das Schmelzen so schleust/ |.daß der Roh. Stein kaum von der Schlacke zuscheiden ist; in diesem Falle setzt nickn etwas tiw |Kohlen, auch zuweilen mehr Kniest. Das \
muß nicht zu stark, aber auch nicht zu langsam,heu, sondern in einer Minute etwa 4 Mahl in »> e ‘ .
Ofen blasen. Sind aber die Erze zu viel geröstet, I Igeht das Schmelzen macc, und inan erhält >
einen reichen, aber nur wenigen Roh-Stein;fern Falle niüssen frischere, nicht so stark geröstete