Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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794 Kupfer.

Herde von Back-Steinen ist oben an der Mauer ei"Eisen-Blech festgemacht, damlk bey dem Ausreistendes Kupfers nichts in den Herd fallen, und Schadenverursachen kann; davor liegt eine Form, weiche genie>"'iglrch von Kupfer ist, und zwey hölzerne oder ledern?Blase-Bälge.

Bey der Anlage eines Gar-Herdes kommt r»darauf an, ob an dem Orte wenig oder viel K"p^gar gemacht werden soll. Wo wenig Kupfer ist, Dstkann ein solcher Herd an eine Welle bey einem Trest*oder Frisch-Ofen mit angeleget werden; ist aber vielKupfer da, so muß eine eigene Welle dazu seyn,es können auch zwey Gar-Herde an Eine Welle gelegtwerben, damit, wenn an einem gar gemacht wird, de?andere gleich wieder zurechk gemacht werden ka»"'Bester ist es, wenn der Herd so angelegt wordendaß die Schlacken während der Arbeit ablaufenneu; besonders gewinnen die Arbeiter dabey in Anst^ung der Hitze, dje sie auszustehen haben. ManststGar-Herde sind vornher offen, haben an beyden @ el *ren Manerwerk, und einen Bogen von Mauerwrstdarüber; hier kann man aber die Einrichtung nicht 1?machen, daß die Schlacken ablaufen können.meiniglich sind die Gar-Herde nur so groß, daß 3 ^6 Cenlner gar gemacht werden können; an einige"Orten aber sind sie so groß, daß man gc> und nie?^Centnec Schwarz-Kupfer darauf bringen ka»"'Dergleichen sind die so genannten Gar- oder(Dcfeit, welche mit zwey Stich-Herden und eine^stdoppelten Gebläse versehen sind, die in eine et«> st ,krumm gerichtete Form blasen. Zu Erbauung esst"solchen Ofens wird ein beträchtlicher Platz u»d eli *gutes Fundament erfordert; wenn dieses mit ^Hütten-Pflaster gleich ist, werden die Abstichstgelegt, die Mauer umher gezogen, und in berjelvenoch kleine Abznchie gelassen. An der Seite wrc

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