Kupfer.
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Zu Grünchal, in Schlesien, garet man auf einemgroßen Spleiß- over Gar-Ofen, der bey Schlüter,Nc>. LII abgebildet ist; s. ober.» S. 797. Das Gerstübe, welches bey dem Zumachen dieses Ofens ge-branchk wird, besteht aus 2 Th. Lehm und i Th. Koh-len- Lösche. Die Sohle neigt sich ein wenig nach denFlammen - Löchern, und ist, wenn sie fest gestoßen wor-den ist, bis 6 Z. dick. Die beyden Vor-Tiegel werrden so groß zugerichtet, daß in jeden 16 bis 18 Ctn.^ar-Kupfer gelassen werden können. Beydem Ab-wärmen wird das Holz auf der Rost-Stätte ver-kannt, damit nur die Flamme auf den Herd schlage,^sdaun wird Stroh auf den Herd gelegt, damit das^?pfer keine Löcher in den Herd drücken möge; aufW^se seht man 36 bis 40 Ein. Darr-Kupfer an bey-e Flammen-Löcher nebst dem Garschlacken-Kupfer;«odann wird der Feuer-Herd voll Holz gelegt, und2 vermehrt. Ist das Kupfer nach ein-
/ut"**« ziemlich zusammen geschmolzen, so wirdav Gebläse angehängt; vor diesem befindet sich einpumpen Lehm, welcher die Tasche oder das Auge ge-nannt wird, damit die Form anfangs in die Höheweil man glaubt, daß das Kupfer ausserdem^cht hißig genug einschmelzen würde. Sobald die-'Es ganz eingeschmolzen ist- wird die Tasche weggenom-Ggg 4 men,
pfer, welches man daran« erhält, verblasst man aufs neue,die hierbey fallenden Schlacke» aber häuft man über dieHalde. Leschr. d. v. Vergw. S-. 120.
(rtt I«rs findet an diesem Ofen, und an dem dabey üblichenSchmelz,Processe, den er mit Sch lüccr'n auf einerleyArt beschreibt, verschiedene« auszusetzen; unter andern auchdieses, daß er so schlecht gebauet sey, daß er nur ein einri»nes Spleißen aus»alten könne, und mehr al« doppelt so vielHolz fresse, als nöthig wäre; ja er glaubt, daß nickt, die»,«lche oder Schwarz > Kupfer, die von Kiesen erhalten ntv'a/ss demselben gar nicht geschmolzen werden können.wetrtUui-g. Nei,e, Uebersetz- B 4, S 8-7.