Band 
Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
Seite
840
JPEG-Download
 

842

Kupfer.

nien, da das Gebläse alsdann die Schlacken übertreibt,welche mit einem Streich -Eisen abgezogen werden»Mit diesem starken Feuern und Abziehen wird so langstfortgefahren, bis das Kupfer in die Gare tritt, wenches man daran erkennt, wenn es im Ofen hell unddas Kupfer weißlich wird, und Blumen bekommt»Der Garmacher höhlt sodann die Gare. Erkenntman, daß das Kupfer gar ist, so wird noch einetel-Stunde starkes Feuer gegeben, und wannKupfer in voller Hitze ist, werden beyde Flamme"'Löcher mit Meißeln zugleich aufgestoßen, wodurch d""Kupfer auf ein Mahl heraus und in beyde Vor-Her^zugleich fließt. Man sieht zugleich darauf, daß be»^gleich voll werden, und nicht etwa einer überlaufeun»Unglück anrichte. Die Schlacken werden sodann $gezogen, Wasser auf das Kupfer gegossen, und solcheauf die gewöhnliche Art in Scheiben gerissen.

40 Ctn. Schwarz.»Kupfer erfolgen ungefähr 30 ^Z4 Ckn. Gar-Kupfer (^).

£n Frankenberg, werden die gedarrten K>e"Stöcke aufeinem kleinen Gar «Herde, der im Anfang2, bey dem Ende des Garmachens aber 4 Ctn. hä^gar gemacht. Das Gestübe dabey besteht aus f Leh^und ^Kohlen - Lefche. Die Form ist dergestalt vorge»richtet, daß sie eine Handbreit unter die Oberfläche^Herdes bläset. Man glaubt, daß, wenn sie fch»^iger läge, sie das Kupfer matt blase; wäre sie hing^gen höher gelegt, so werden die Kupfer zu hitzig, st^'sen ein, unp lassen sich nicht gern reisseu. Aufe'"Garmachen werden zo bis 50 Ctn. aufgefetzt.Centner von diesen Gar« Kupfern hält | bis fSilber 0 °),

<s9) Schlrc r, ©.

(30) v. £ Alteri», «• «>lg. 0 - S- 3*.

s«