Kupfer. 843
wenn ,es gut ist, 3, 4, 5 bis 6, bey schlechtem Ku-
pfer aber 12 Pfund Q 6 ).
Zu Bripeleg, in Tyrol, werden 50 Ctn. 5 Mahlgeröstete Roh-Steine und einige Centn. Schwarz-Kupfer mit einander beschickt, und, wie oben bereitsgemeldet worden ist, zu Schwarz-Kupfer geschmolzen.Dieses wird aber nicht auf die gewöhnliche Art, son-dern dadurch raffinirt oder gar gemacht, daß man die-ses eingeschmolzene Kupfer aus dem Roh-Ofen ab-sticht, und sogleich in den dabey befindlichen und ge-hörig abgewärmken Gar-Herd durch einen Canal ab-stießen läßt. So bald der Tiegel, welcher 7 bis8 Ctn. hält, voll ist, läßt man das übrige Kupfer auf dieHütten-Sohle laufen. Ist die gehörige Menge Kupferi>n Tiegel, so trägt manKohlen auf, und seht um dieserinen hohen eisernen Ring, um sie besser zusammen zuhalten, und hängt das Geblase an. Der Garmachecnimmt darauf fast alle Augenblick eine Probe, und inweniger als einer Viertel «Stunde ist das Kupfer gar.Sogleich wird das Gebläse abgefchürzt, die Kohlenweggeräumt, und das Metall, sobald sich ein Häut-chen an seiner Oberfläche zeigt, mit Wasser besprüht.Die erste Scheibe ist aber sehr dick, und wird mirbem Kupfer, welches auf die Hütten-Sohle lief, wie-
uns den Krumm «Ofen geseht. Sind alle Schei-nt abgenommen, so wird der Herd zu dieser Opera-tion wieder aufs neue zugerichtet, und auf die vorigefortgefahren. Auf ein Mahl werden 7 bis 8,""d i« ^ bis 9 Stunden 35 bis 40 Ctn. Kupferrassini« (").
(3S) Tb. d,s. T. 40a.(?7) Jm, Tt)t p _ g,.
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