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Fünf und funzigster Theil. Von Kum bis Kupfer.
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Kupfer.

Einen sehr Vortheilhaften großen Spleiß--Oft"mit Flammen-Herd und Gebläse, hat Hr. Iars J uLhessy, bey Lyon, eingerichtet. Er ist eigentlich eineVerbesserung der großen ungarischen und sächsischenKupfer - Oefen. Sein ganzer Ban istinizten Bandeder Vo^'ü^es mewIIurxrguLs, auf der 5 und 6tenpfert. abgebildet. Der Tiegel ist ungefähr 9 F. la"Sund 7 F. breit, und groß genug,,um 50 bis6oLcn.K^pfer zu fassen. Die Form hat 6 Gr. Fall.Gestübe besteht aus 2s Th. Thon, und 2TH. KohlesLesche, wozu noch Sand koinmt; es wird so fest a">den Tiegel geschlagen, daß es von den Fingern keineEindrücke annimmt. Der Tiegel ist in der MitteZ. tief, und wird nach dem Ausschneiden mit P»'lierten Hämmern fest geschlagen. Die zwey Vo>?Herde aber werden aus i Th. Thon und 1 Th.len r Leschezubereitet; jeder ist Z^F. weit und 16 Z. tief,und kann 25 Ckn. Kupfer halten. Um den Wi"dnach oben zu dirigiren, wird ein Stück Lehm in dieForm gelegt, bis das Kupfer gänzlich eingeschmolze"ist. Will man mit dem Garmachen anfangen, so wirkerstlich der Herd mit Stroh, 3 bis 4 Finger dick, .b^legt, die Kupfer-Stücke werden F. weit von dekForm gelegt, und es wird Feuer angemacht. Wen"das Kupfer ganz roth glüht, wird das Gebläse ange^lassen, und von diesem Augenblicke, bis dahin, dassdas Kupfer völlig gar ist, vergehen ungefähr 6 Stl»"den. Während der Zeit werden die Vor - Tiegelgewärmt. Die Probe wird hier durch die Form 9 1 'höhlt; und wenn man durch diese erkennt, daß dasKupfer ferne völlige Gare hak, so wird abgestochen,und das Gar-Kupfer in Scheiben abgehoben. Be"dem Abziehen der Schlacken wird etwas naß 9 #Machte Kohlen- Lesche auf das Schmelzwerk geworfen,damit jene etwas erstarren. DieserRaffn,ir Oft"

hält 2 bis 3 Gärungen auf Einem Zumache"