Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lebens-Art.

tm n samt. So kann z. B. ein Jüngling sich bloß.• yus dieser Rücksicht den Rechten widmen, um derUnschuld zu dienen, die gerechte Sache des Kleinengegen die ungerechte Sache des Großen in SchußÄchmen und vertheidigen zu können. ' Ein anderersieht bloß die Ehre und Achtung, die er sich durchi. dieses Geschäft erwerben kann, weil er vielleicht einenMann kennt, dem jedermann, wohl nicht allein sei-nes Amtes, sondern mehr seiner persönlichen Eigen-schaften wegen, die ausgezeichnete Achtung bewei-set^ und dem es leichtfällt, vermöge dieser Achtungwehr auszurichten, als er sonst nicht gekonnt habenwürde. Wie nützlich ist nicht ein solches Geschäft!denkt er, und sene Wahl ist bestimmt. Andere reiztder Gedanke, durch diese Arbeit in kürzerer Zeit mehrsich erwerben zu können, als durch jede andere Be-schäftigung, und dann aller der Vortheile, dieReich-rhum den Menschen verschafft, theilhaftig werden zukönnen, sich schweren und oft gefährlichen Beschäftig-ungen zu widmen. Sie lernen die Beschwerlichkei-ten ihres Geschäftes kennen, allein die Vorstellungdes Nutzens überwiegt alle Hindernisse, und ihreWahl bleibt fest.

Zu diesen beyden Haupt-Vorstellungen könnennun, nach Verschiedenheit der Umstände, mehrerekommen, die diese Lust und Neigung erwecken.Der weichliche, schwache oder träge Mensch wird ge-wiß nur die wählen, welche ihm die wenigste An-strengung und Mühe zu erfordern scheint, da dieganz entgegengesetzte Vorstellung des Schweren oder• Künstlichen andere reizen kann. Der gnle Fortgangin irgend einer Arbeit, darauf man ohne besondereVeranlassung verfiel,, vielleicht nur um die Lange-weile zu verrreiben, und sich zu beschäftigen; einLob von Personen, deren Beyfall uns werkh ist,über schon erworbene Gefchickilchkeiken in einer be-stimm-