Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lebens

• stimmten Anwendung unserer Kräfte, und mehrereandere, können es unwiderleglich bewirken- daß zudiesem bestimmten Geschäfte Lust und Neigung ent-stehe. Und da dies nun schon eine dieser Vocstellun-gen für sich allein auszurichten vermag, was wirddann nicht erst der Fall seyn, wann mehr,ere derselbenzusammen treffen, und wann diese oft wiederhohltwerden, daß sie sich dem Menschen immer tiefer ein». prägen!

Allein, ausser diesen natürlichen Anlagen, aystser dieser Lust und Neigung zu einer bestimmten Be-schäftigung, haben wir doch noch auf mehrere Um-stände zu scheu, die uns bey der Wahl der Lebens-Art .leiten können, und die oft dieser Wahl den Aus-. schlag geben werden und müssen; dahrn gehören vor-nehmlich: die.Vermögens-Umstände der Aeltern,der Stand derselben in der bürgerlichen Gesellschaft,die körperliche Beschaffenheit desjenigen, der währ- len soll, und, wenn man haben will, auch die Be-dürfnisse der Gesellschaft selbst (*).

Die Vermögens^Umstände derAelrern haben eir. Mir wichtigen Einfluß auf die >vahl der Lel'ens-Art, ungeachtet viele es nicht zu giauden scheinen,oder es doch wenigstens ais das Lezke, worauf manRückstcht nehme» müsse, ansehen. So viel ist dochgewiß, daß die Erlernung des Gewerbes der ver-schiedenen Künste, oder des Kaufmannes, einen grö-ßer» Kosten-Aufwand erfordere, als die Erlernungdes Gewerbes der verschiedenen Handwerke. DerJüngling, der jene erlernen will, muß mehrere Schul-

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(*) Klima, Diät- oder die gewöhnliche Nahrung, rechne ich nichthierher. Diese scheinen mir »,ir tu loser» Euifluü ;n ha-ben, das, indem sie anf die Inia.iinarion wirre», nun, ver,.möae dieser pdnlischen Ursrchen, die Lebdaftigkeil der Lo»siellungen erhöhet wird. Usderhaupr schreibt man diesenUrsache» mehr Kraft.«u, als sie wirklich haben.