Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lehens-Alt.

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Begrisscn von Glück, aus E-'kelkeit undEhrsucht ivn Knaben für Beschäftigungen, wozu ergar kerne Fähigkeiten hat, bestimmen/ oder wenn siein der Wahl der Mittel, die ihn zu dieser.Lebens-Art tüch ig nmchen zollen, ir.ren: — j0l>'. cö gewißUözhrg, hinüber einige Bemerkungen,zu machen.

. .Inder ersten Rindheit schon, ja, ich mag dreisthinzu setzen, von dem «Lage der Geburt an, müssenA elcern dafür sorgen, daß alle Anlagen und Arästedes jungen Menschen sich frey entwickeln können.Freyheu (f) und eigene Selbstchäligkeit, bildet und'vervollkommnet die Seele. Denn nicht das, waSA rdere für das Kind denken oder thun, sondern alleindos, was eS selbst empfindet und thut, entwickelt seineKräfte. Die Aeltern pflegen sich gewöhiriich zu vwlm«t ihren Kindern zu beschäftigen, wollen ihnen in al-len Dingen behülflich seyn, kommen ihnen in allenDingen zuvor, als wenn sie es wirklich darauf ange-legt hätten, ihre Kinder nie zu selbsthandelnden Men-schen zu erziehen. Wenn der zehnjährige Sohn desvornehmen Bürgers es auf keine Weife anzufangenweis, sich nur — man lache nicht l — dre Haareauszukämmen, fährt der eben so alte Sohn des Land-Mannes einen mit vier Pferden bespannten Wagenallein zur Stadt. Auch ist es ja allgemein bekannt,

daß

leibe (*), dem Herrn geweidet wird, und dann, aller Hin«deniisie ungeachtet, Theologie studieren muß.

(k) Wenn diese Freyheit auf den Körper mit ausgedehnt würde,daß in«!, ihn der vielen Fesseln entledigte, so würde ejnochbesser seyn. Aber das geben die Tanieii und Dann nichti». »Man kann ja das Kind sonst nicht anfassen."

<*) TlimiL Schmidt düs. de 'Theologis in vrero Deo conse-craris. Lpf. 1707, 4.

Don Erlehrwn, tie E^ii im Muiierleibe gewinnst wor-öen )n i>, s. I o. A d. Ber 11 har d'e cuncuse Historiedc-.- Selehrreii, <§if. M. 171», i>.) S. 27, fz.,.