Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lehms. Art.

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das Kind fest glaube selbst zu wählen, daß es seinfreyer Entschluß sey, dieser bestimmten Beschäft-igung sich ins künftige zu widmen. Hat man dieFähigkeiten des Kindes erforscht, und gefunden,wozu sie tauglich seyn könnten; hat man ferner zu er.fahren gesucht, auf welche Lebens-Art die Neigungdesselben gerichtet ist; stimmt diese mit dem Vermö-gen und dem Stande der Aeltern überein, und stehenihr sonst keine Hindernisse in Rücksicht der körper-lichen Beschaffenheit des Kindes und der besondernBedürfnisse des Skates entgegen: so ist die Sacheleicht, man darf nur-der Neigung nachgeben, ihrstets neue Nahrung verschaffen, und nur dafür sor.gen, daß sie nicht unvermuthet, wenn es schon zuspät ist, einer andern Lebens.Art sich zu widmen, ab-springr, oder gar auf eine Beschäftigung, die manauf keine Weise billigen kann, verfällt. Tritt aberder andere Fall ein, daß man nach seinem Stande,oder aus andern Rücksichten, auf die besondere Neig-ung des Kindes nicht sehen kann, sondern, ehe dieseNeigung sich bestimmt äussect und festsetzt, wählenmuß: so wird man, vorausgesetzt, daß das Kindgute natürliche Fähigkeiten hak, «ach folgenden Vor-schriften mit Nutzen verfahren können. Mau suchein dem Binde Lust und Neigung zu der Lebens-Arr, wozu mau es bestimmt har, zu erwecken»Dies geschieht, wenn man irgend eme Vorstellung,entweder des Angenehmen, oder des Nützlichen, wo-von man, nach der individuellen Beschaffenheit desKindes, diese erwünschte Folge sich zu versprechenhat, mit der zu wählenden Lebens-Art verbindef.Nun verknüpft die Seele des Kindes diese beydenVorstellungen miteinander, und nach der unläugbarenWahrheit, daß zwey oder mehrere Vorstellungen,die aus irgend eine Weise mit einander in Verbindunggekommen sind, sich wechselseitig aufregen/ivirddajGek. technol. Enc.I-XVllD-,. D Kind