Leber.
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2r. Die Nerven entspringen aus dem Interko-stal-Pare, aus dem großen sympathisch»!» Nerven,und aus dem achten Pare, welche die Leber - Flechtebilden; verschiedene Aeste aus eben dieser Flechte um«wickeln die Leber-Pulsader, und gehen mit ihr in dieLeber hinein, wo sie sich verlieren.
22. Die Lymphen-Gefäße zeigen sich auf derOberfläche dieses Eingeweides, laufen unter der ge-meinschaftlichen Haut weg, und nachdem sie bald aufder ausgehöhlten, bald aber auf der gewölbten Flächeherum gelaufen sind, begeben sie sich in den.Brust-Milchgang, oder in das Behältniß deö Nahrungs-Saftes.
2Z. Die Gallen-Gefäße sind die der Leber eige,nen Gefäße, und müssen als ausführende Canäleaus dieser zusammengesetzten Drüse angesehen wer-den. Ihr Ursprung ist an allendrüsigenKörperchen,aus welchen sie zusammengesetzt ist. Sie folgen allenVertheilungen der Pfort - Ader; viele pflanzen sich fort,und machen den Leber-Canal aus, der den ganzenmittlern Theil der Leber an der Hintern Fläche, vondem Eingänge der Pfort - Ader an, bis an das Endedes linken Lappens, einnimmt. Ausser diesem Ca-nale findet man bey dem Rindviehs unzählige Zweige,welche aus dem Umfange des mittlern Lappens abge-hen, und in den Mittelpunct dieses Lappens sich be-geben ; ihre Vereinigung macht verschiedene besonderebeträchtliche Canäle aus, welche vermittelst sehr vie-ler merklicher Oeffnungen sich in den Gallenblasen-Gang öffnen, von dem Halse der Gallen-Blase an,wo sie viel stärker sich zeigen, bis an den Gallen - Gang,von welchem sie nicht unterschieden sind, und von wel-chem sie Aeste zu seyn scheinen. Die Röhrchen,die aus dein rechten Lappen kommen, laufen von derganzen Oberfläche ab, bilden verschiedene beträcht-lichere Canäle, die zu dem ersten stoßen, und sich mitAa 5 'hm