Leber.
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ihm vereinigen, wodurch sie seinen Durchmesser ver-mehren, weil sie zusammen nur einen einzigen Canal,einen Finger dick, ausmachen, welcher auS der Leberheraus geht, und sich alsdann noch ungefähr z Zoll langverlängert, damit er den Anfang der dünnen Därme,
5 bis 6 Quer-Finger breit, unter dem untern Ma-genmunde, erreiche. Er durchbohrt dessen Häute,sein Gang zwischen den Häuten ist im geringsten nichtschief, und er end'qr sich darin vermittelst einer Klappe,welche der Flüssigkeit, die er führt, einen Ausfluß ver-stattet, den Rückfluß aber verhindert. Von der Seitedes Darmes ist eine fietnc zirkelrunde Geschwulst,welche die Oeffnung des Canales genauer verschließenhilft. In dem Innern dieses Canales bemerkt manauch noch die eyrunde Oeffnung des vornehmsten Gerkrösedrüsen - Canales, welcher sich dahin bezieht, undsich darein ergießt, nebst einer Menge kleiner Höhlenoder Bläschen, die von seinem Ausgangs aus der Leberan, bis zu dem Orte, wo er sich endigt, häufig ange-troffen werden. Wenn man endlich durch diesen Ca-nal Wasser einspricht, so schwellt man die Leber auf,und das Wasser kommt zum Theil durch die Pfort-Ader, zum Theil aber durch die Hohl-Ader, zurück;und wenn man an dem Rande dieses Eingeweideseinige Einschnitte macht, so schwiht dasselbe Was-ser gleichsam heraus. Dieser Canal, welchen manhier den gemeinen Gallen »Gang nennen könnte, istbey dem Pferde der einzige, welcher die Galle aus derLeber führt; denn da dieses Thier keine Gallen-Blasehat, so sind weder der Gallen-Blasen-Gang, nochdie aus der Leber und Gallen-Blase gemeinschaftlichherkommenden Canäle (Ductus hepatico-cystici), inihm zu entdecken. Bey den wiederkäuenden Thierenhingegen verhält es sich anders; diese Thiere habeneine Gallen-Blase, welche man auch bey den meistenderjenigen Thiere, die zu einem heftigen Laufen be-stimmt,