Leber.
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stimmt, oder dazu gewöhnt sind, als: bey dem Dro-medar, dem Hirsch, und sogar auch bey vielen Fischen,nicht antrifft. Die Gallen-Gefäße machen den Le-ber-Canal aus; dieser 4 Zoll lange Canal steigt beydem Rindvieh von oben herunter, bey dem Schafeaber mehr wagerecht von vorn nach hinten, um denDarm zu erreichen, in dessen Höhle er, bey den er-stern Thieren in Gestalt einer Warze, bey den andernaber in Gestalt eines Schnabels von einer Schreib-Feder, ohne die geringste Klappe, sich zeigt. Einensehr merkwürdigen Unterschied findet man bey denleztern, daß er den Canal der Gekröse-Drüse unge-fähr anderthalb Zoll, ehe er in den Darm hinein dringt,in sich aufnimmt. Uebrigens geschieht es sehr oft,daß bey dem Schafe und dem Kalbe, seltener hin-gegen bey dem Rinde, dieser Canal, und dessenZweige mit einer Art von Würmern angefüllt sind,welche man Egel-Schnecken, Leber,Egel, fiaber-lVürmer, Fr. Douves, nennt, die sich auchzuweilen in dem Gallenblasen -Gange und in der Gal-len -Blase selbst einnisteln. Ein Mehreres von die-sen Egel-Schnecken findet man im XTH., S. iZZ,fgg»
24. Die gemeinschaftliche Haut liefert den durchdie Leber-Pforte eindringenden und herauskommen-den verschiedenen Leber - Gefäßen eine Scheide,welche Gliffon in dem Menschen entdeckt hat; dieseKapsel entspringt von dem Bauch-Felle.
25. Der Nutzen dieser Gefäße ist, a) von Sei-ten der Leber-Pulsader, dieses Eingeweide zu ernäh-ren, und vielleicht einen geringen Theil der Flüssigkeit,aus welcher die Galle abgesondert wird, dahin zu brin-gen. b) Von Seiten der Leber-Pforlader, die Ver-richtung einer Puls-Ader hier zu übernehmen, undin die Durchseiher der Leber eine große Menge Blutzu führen, aus welchem diese Flüssigkeit heraus gezo-gen werden soll; und dieses wird auch durch ihre
Richt-