Leber-Band. Leber-Blume. 389
im folgenden April auf ein Mistbeet wieder aussäet;man kann sie auch durch Zertheilung der Wurzeln,im Frühlinge oder Herbste fortpflanzen. Die ganzePflanze hat einen gewürzhasten Geruch, und derglei-chen etwas bittern und zufammenziehenden Geschmack»Man hat dieselbe ehedem wider hartnäckige viertägigeFieber, und wider Krankheiten derLebrr, des Magensund anderer Eingeweide, als ein stärkendes und auflö-sendes Mittel, gebraucht. Sie soll auch die Wür-mer tödten; und Simon Pauli behauptet, daß derSame an statt des bekannten Wurm-Samens (SemenSantonicum) gebraucht werden könne. Eben Der-selbe hat das durch Aufgießen davon bereitete Oehlzu etlichen Tropfen eingegeben, auch mit Baumwolleauf den Nabel gelegt, und will dadurch Kinder vonWürmern befreyet haben. In unsern Zeiten ist diesePflanze ganz aus der Mode gekommen; und da wirmehrere dergleichen und wett kräftigere haben, kön-nen wir dieselbe leicht entbehren.
Folgende Varietäten sind nicht officinell, sondernnur Blumen-Pflanzen. ->) Mit langen Blumen-Skräußen, Long-corymbous flowered Achillea Ma-we, oder mir größer» Blumenbüscheln; eine denLust-Gärten sehr schätzbare Pflanze, b) Mir breitenBlättern und kleinern Blumendolden.
2. Leber-Balsam, eine Benennung der im LIV Th.,S. 52, f. beschriebenen Rropf - Blume, LrinusLinn .
Leber-Band, Ligamentum hepatis; s.oben, S. 345,f. und 374 »
Leber-Blume, weiße Leber-Blume, weißes Le-ber -Blümlein, weißes Leber-Rraut, Einblatt,Parnasser - Rraur, Parnasser - Gras, Parnassie,Hepatica alba, Parnassia, (£09!. Grafsof Parn.issus,ist bey den meisten neuern Schriftstellern eine Gatt-ung Pflanzen mit fünfStaubfäden, vier Staubwegen,
B b 3 fünf