Leber-Flügel. Leber-Fluß.
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Saft darauf, in welchem die Muschel nach und nachaufgelöset wird, und in ein weißes schleimiges Sälb-chen übergeht. Mit diesem Sälbchen bestreiche mandie Leber-Flecken, und wasche dasselbe, nachdem eseinige Zeit darauf gelegen hat, und trocken gewordenist, mit reinem Wasser wieder ab.
Ost ist auch der (Quendel-Spiritus (Spiritus Ser-pilli abstractitius) bewährt befunden worden. Manmuß mit demselben die Flecken einige Mahl waschen,und den Gebrauch eine Zeitlang fortsetzen»
Nach Banau (*), ist das Decoct der Ulmen-Rinde gegen die Leber-Flecken sehr dienlich.
Daü Leber-Flecken, mit der Nachgeburt einerErstgebärcrinn bestrichen, vergehen, so wie dieNachgeburt im Fluß-Wasser faulet, ist so zuverlässig,wie andere sympathetische Mittel. Aehnliche dunkleFarbe und Fäulniß vermögen hier nichts. Bey sorg-fältig angestellten Versuchen mit Personen, die einenstarken Glauben hatten, hat sich daS krobamm estnicht ergeben.
Eeber-Flügel, Lobushepatis; f. oben, ©.343.iLeber-Fluß, Leber-Ruhr, Gr.und Lat.HVar/p’|Joia,Hepatirrhoea, Coelica cruenta, Dysenteria haemato-des, Dysenteria hepatica, Fluxus alui hepaticus, Flu-xus hepaticus, eine Art eines Bauch-Flusses (Durch-laufes, oder einer Ruhr,) der Abgang einer blutig-wäs-serigen Flüssigkeit durch den Stuhlgang, da nähmlichder Stuhlgang wie Wasser, worin rohes Fleisch abge-waschen worden ist (Fleisch-Wasser), aussieht, sehr häu-fig ist, meistens bey Nacht abgeht, ohne Schmerzenund Stuhlzwang, (womit die wahre Ruhr verbun-den ist,) aber doch mit vieler Entkräftung und mit ei-ner
C) Dessen Abh. vom Gebrauch der Ulmen - Rinde, in derSaminl. auserles. Avhandl. zum uoebr. prgkr. Aerzte,9 B. a <St.i S. so 6.