4oo Leber « Fluß.
»her ( g ). Bey der dritten geht schwarzgalliges glän-zendes Blut ab. Bey allen dreyen wird viel Blut„auf ein Mahl ausgeleert. Die vierte findet bey Ver-„eiterung der Därme (Dysenteria proprie sic ditia)„Statt." Die drey erstgenannten Ausleerungen ent-springen, nach Galen, zwar alle aus der Leber, aberunter verschiedenen Bedingungen. Die erste unddritte, ob expultricis facultatis robur; die zweyteaber ab aroma facultatis propriae, da die Leber dendurch die Gekröse-Venen erhaltenen Nahrungs-Saftzwar aufnimmt, aber nicht in wahres Blut verwan-deln kann (9). „Die Leber," sagt er, a. ang. O.:„leidet dann auf ähnliche Art wie der schwache Ma-„gen, der zwar Speisen verlangt, aber von ihnen,„wenn er sie zu sich genommen hat, eben weil er sie„nicht verdauen kann, beschweret wird, und sie dann„entweder nur halb-verdauet in die Därme schickt,„oder zum Erbrechen gereizt wird ( IO ). Die Aus-leerung ist dann dem Wasser, worin das Fleisch„frisch geschlachteter Thiere abgespühlt worden ist,„ähnlich, und damit verglichen es auch die Vorfahren.„Wenn also der Stuhlgang diese Beschaffenheit hat,„so kann man dieß als das sicherste Zeichen von Atonie„der Leber ansehen (*').“ Noch genauer bestimmter die Zufälle des Leber-Flusses an zwey verschiedenenOrten (") folgender Maßen. „Im Anfange wird„eine dünne blutige Gauche ausgeleert, hernach in„der Folge der Zeit dickes schwarzgalliges Blut, end-„lich schwarzes und auch wohl reine Galle. Abge-fressene
(8) nennt sie© fl Ich, deloc.afFect. L.6, c. 2 .
(9) De loc. afFect. L, e. 7. und L. si, c. 2.
(10) Das Blut- Harnen erklärt er auf ähnliche Art ex imd«.
cilliute renum, Q. UNg. 0. D, 6 , c. z,
(11) Ue loc. afFect. L., 5» c. 8.
(12) De loc. afFect. st. Bllj)., 0 . UNd L, 6, c. 2.