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Leber.Fluß.
und einen immerwährenden tauben Schmerz in der Ge-gend des Nabels verspühre; daß ihm der Kopf eingenom-men sey, und daß er sehr unruhig schlafe.
Da er alle Zeichen atrabilarischcr Stockungen in denEingeweiden des Unterleibes auf seinem Gesichte trug,gab ich ihm auflösende Mittel; vorzüglich den Tartarussolubilis mit dem Extracto taraxoci.
Den dritten Tag, vorzüglich gegen Abend war er sehrbeängstigt und unruhig. Ich verordnete ihm ein Pur<giersalz, welches er den folgenden Tag nehmen sollte;aber in der Nacht ward er übel, und brach Blut aus.Jedoch waren die Zufälle dabey nicht heftig; des Blutes,was er ausbrach, war nur wenig, und betrug dem An-scheine nach kaum io Unzen. Als ich des Morgens zuihm kam, hatte sich das Erbrechen glücklich gelegt, under war jezt ruhiger, und von unangenehmen Empfindun-gen im Unterleibe freyer, als den Tag vorher.
Er nahm das bereits verordnete Abführunzsmittel,welches nichts bemerkliches schadhaftes ausleerte, und denTag drauf wieder Tartarus solubilis.
Den achten Tag fing die Empfindung in der Nabelge-gend wieder an, lebhaft zu werden; zugleich wurde derBauch aufgetrieben und gespannt. Ich gab eine Abführ-ung ohne sonderlichen Nutzen. Die Empfindung in derNabelgegend nahm zu.
Den dreyzehnten Tag des Morgens wurde ich zu ibmgerufen. Ich fand ihn auf dem Nachtstuhle, todtenbleich,mit kaltem Schweiße im Gesichte, heftigem Poliern imBauche, fast ohne Puls, und einer Ohnmacht nahe. Un-ter ihm stand ein Eimer, der beynahe halb mit geronne-nem Blute angefüllt war, welches seit ein paar Stundenvon ihm ging. Dieser Blutabgang conlinuirte noch im-mer. Vor jeder Ausleerung wurde der Schmerz in derNabelgegend heftiger, der Bauch mehr ausgedehnt, undes erfolgte ein Poltern im Bauche. Ich ließ kalte Um-schlage machen, und Ipecacuanha in kleinen Dosen, undein Infusum Millefolii, nebst besänftigenden Klystieren,geben; und die Ausleerungen wurden allmählich seltnerund schwächer, und verlohren sich endlich gänzlich.
Nach drey Tagen erschien ein neuer Anfall, der aberdurch die eben genannten Mittel bald gestillt wurde. Vonnun an entstand ein wahrer fluxus hepaticus, der io Tage
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