Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber, Fluß.

diente der blutig - wässerige Durchfall eine genauereUntersuchung, der sich bey erklärten Branntwein-Trinkern oft einfindet, wenn es mit ihnen, unter gänz-lichem Mangel an Eßlust, schleichendem Fieber, Ab-nahme der Kräfte rc. bald zu Ende geht; dessen Ur-sachen noch nicht ganz klar scheinen.

Aus dem bisher Gesagten kann folgendes Re-sultat gezogen werden: Der Leber-Fluß von Atonieder Leber entstanden, ist ein Unding. Die Krank-heit, so wie sie Galen unter diesem Nahmen be-schreibt, ist von neuern Aerzten nicht beobachtet wor-den. Ihr vornehmstes Symptom aber, der Abgangeiner blutig-wässerigen Flüssigkeit durch den Stuhl-gang, kann bey mehrern, ihrer Natur nach sehr ver-schiedenen Krankheiten Statt finden, und man solltedaher aufhören, den Leber-Fluß als eine eigeneKrankheit- Gattung anzuführen.

Journal der Erfindungen, Tdeorien und Widersprüche inder Natur- und »rzneiwissenschafr, i B. 4 St. (ÄvkhO,ivnt 8.) S. fü, fgg. und 5 St. S. ffltj-

Jch komme zur Beschreibung der <Lur des Le-ber-Flusses, und werde zuerst einige Vorschriftenberühmter neuerer Aerzte, sodann aber meine eigeneBeobachtung davon anführen.

D. G e. H e i nr. Behr's Consilium de fluxu hepatico,cum haemorrlioidibus symptomatice fluentibus, febrequelenta coniuncto, oder von einem lange dauernden Leber,Flnß, mit dazu schlagender goldenen Ader, und schlei-chenden! Fieber verknüpft (").

„Indicationes. I. Primas vias V0N ihren IlNsiäthigkeiteNzu säubern und zu reinigen.

2. Die Gedärme durch lenia abstergenti!, temperantibussimul, ad infringendum humorum aestum, remista,von allen scharfen Mucositatibus zu besreyen.

3 . Oie

(44) Aus Dessen Medicina Consultatoria, I Tl>. (Augsp. 1751

4.) S. 4», fgg.