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Leber-Fluß.
tit, und ausserdem, daß ec sehr von Blähungen ge-plagt wird, kein Uebel, als seine Beschwerden imMast-Darme, abwechselnde heftige Schmerzen imKreuze, und beständige Schmerzen unter den Gesäß-Muskeln der linken Seite. Die Leisten - Drüsen die-ser Seite sind auch beständig geschwollen.
Schon aus den angeführten Umständen erhelltmit großer Wahrscheinlichkeit, daß Geschwüre undFisteln im Mast-Darme die Quelle der abgehendenGauche seyn müssen. Diese Wahrscheinlichkeit wirdaber noch erhöhet, wenn man den ganzen Verlauf derKrankheit (dessen umständliche Erzählung hier zu vie-len Raum wegnehmerswürde,) in Betrachtung zieht.Dieses Uebel ist gewiß eben so merkwürdig, alsselten (^).
Einige rechnen auch zum Leber-Fluß den blutigenDurchfall, der in den Heißen Klimaten bisweilenPersonen ohne Bauchgrimmen befallen soll, und denMacbride (♦') von einer fauligen Auflösung des Blu-tes herleitet; ferner die blutige Diarrhöe beymScor-buk; und endlich den durch den After erfolgten Blut-Verlust bey den Anfällen des bösartigen Wechsel-Fiebers, dessen Torti (4*) gedenkt, und welches erum deswillen Febri« hepatica oder subcruenta nennt.Da aber hier wirkliches Blut, kein blutiges Wasser,abgeht, so sehe ich keinen Grund ein, warum mansie zum Leber-Fluß gerechnet hat (m). Eher ver-
Dd 2 diente
(40) Fälle von ähnlichen Verhärtungen des MaK-Darmes, fin-det mau: IN Ruyschii obiT. anat. obs. 95-, yg. uild eb.Defi.Advers. anat. med. cliir. Dec. 3, c. lo, zu Ende. Mor-gagni de sedib. ec caus. inorbor. epiii. 53, 6.
(41) ©«Hiemat- Einlcir. in die theoretische und praktischeArzneyk. Th. 2, S. 752.
(43) Franc. Toni Therapeutice ad sehr. period, peruic.
S. 126. 138 .
(4?) Sauyages, st. ststg. O. , Illstcht «Us dk«s«N dtty Fälle» ebenso viel Species der Hep.uinhoea.