Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber -Mos.

ger lang, i Zollbreit, und in verschiedene kappen zerrschnitten sind, und fchuppenweise über einander liegen.Die obere, dunkelgrüne, glänzende Flächezeigtweiß-liche Flecke, und in der Mitte schwcrrzbräunltche Adern;und aus der untern braunen Fläche treiben, nachder kage der obern Adern, rauche Fäserchen, wodurchdie Blätter genau mit der Erde vereiniget werden.Im Frühlinge, und auch zu Anfange des Sommers,entstehen aus den Abtheilungen der Lappen zwey-,auchdreyzollige, rundliche, unterwärts röthliche, mitweißlichen Haaren besetzte, und mit einem erhabenenHütchen sich endigende Stiele. Das Hütchen ist an-fangs grün, wird zulezt weißlich, und theilt sich bey-nahe bis auf den Mittelpunkt in 8 oder io rundliche,gegen das Ende breitere Strahlen, wodurch diesesHütchen die Gestalt eines Sonnen / Schirmes erhält.Hin und wieder auf der Oberfläche der Blätter er-scheinen die kaum merklich gestielten, kegelförmigen,und mit einem weiten, eingekerbten Rande sich end-igenden Becherchen. Man findet eine Varietät,bey welcher die Blätter kleiner, grüngelblich, dieStielchen eckig, durchaus roch und kürzer, die Hüt-chen platt, ungetheilt, und am Rande nur acht- oderneunfach eingekerbet sind. Der jüngere Marchanthat einige besondere Beobachtungen bey diesem After-Mose angestellt, und solche in den Xlemoiresäel'^cad.R. de Paris beschrieben (*). Bey den Sternbrüchenist jeder Strahl, der Länge nach, mit etlichen grünen,durchsichtigen Häutchen beseht, zwischen welchen 8 bisio wetßgrünlrche Knöpfchen Hervorgehen; jedesKnöpfchen, wenn es geöffnet ist, sieht wie ein um-gekehrter Kegel aus, und ist am Rande ausgezacket.Aus dessen Höhle geht ein Stiel Mit einer Blüthe,die wie eine, bey den Alten gebräuchliche, Schale

gestal-te S. im 4 B. der deutschen Uebersetz. S. 2/5.