Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber -Mos.

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gestaltet ist; sie ist citrongelb, und fallt in das Po-meranzenfarbige. Der Rand^ist flach gezahnt, undwendet sich auswärts. Die schale, deren Durchmes-ser höchstens von einer halben Linie ist, ist gemeiniglichunterwärts geneigt. Zu eben der Zeit, da die Blütheaufbricht, entdeckt man darin inwendig einen Straußvon sehr feinen, goldgelben, dicht an einander stehen-den Fäden; diese stellen einen etwas zerdrücktenSeiden-Busch vor, verlängern sich nach und nachsichtbarlich, und schnellen unzählige kleine gelbe Kü-gelchen von sich, welche stoßweise herausfahren, sichin der Lust zertheilen, und sehr bald verschwinden,so wie von einer angezündeten Fackel die Funken herausfahren, wenn man einmahl über das andere daraufschlägt. Wenn die Blüthen 2 oder Z Tage geöffnetgewesen sind, werden sie rörhlich, und vertrocknengänzlich. Die kleinen gelben Theilchen hält Mar-chant stir den Samen. An den kleinsten dieser Blü-then, kann man, besonders im August nach einemSturme oder warmen Regen, eine beständige Be-wegung wahrnehmen, indem die seidenartigen Fädenderselben sich wie ein Knäuel von Würmern an derSonne verlängern, und unaufhörlich Samen in dieLuft ausstoß-n. Diese Blüthen öffnen sich nur beywarmem und feuchten Wetter völlig.

Bey der von Geoffroy angestellten chemischenUntersuchung, sind von 5$. und 14Unzen derganzenfrischen Pflanze, die aus einer Retorte destrllirtwurden, 1 ©., 1 Unze, 2 Drachm. und 60 Granklarer, grumcht schmeckender, und kaum merklich salz-iger Liouor; iz U. 7 Dr. und 6 Gr. klarer, erstkaum merklich salziger, hernach kaum merklich säuer-licher Liquor; 5 U. und 3 Dr. klarer, sowohl alkal-isch venöser, als saurer Liquor; 7 Dr. und 54 Gr.brauner, etwas brandichtriechenber, offenbar salziger,alkalischer und säuerlicher Liquor; 4 Dr. und24Gr.

schmier-