Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber-Nabelbruch. Leber-Reim. 513

verordnet eine Handvoll davon in eröffnenden Brü-hen. Alle diese und andere angerühnne Wirkungenaber wird man vergebens daran suchen; und wirkönnen, bey der Menge anderer und weit kräftigererMittel, dieses füglich entbehren. Doch hält Hr.v. Haller die Pflanze für scharf, und nicht gänzlichfür unwirksam. Dir Weiber bereiten öfters darausein Bad, und baden darin die Kinder, welche abneh-men; daher sie dasselbe auch Zehr-Rraut zu nennenpflegen.

Die Apotheken in Basel, Haben einen aus demKraute bereiteten Syrup, welcher Kindern, die denHusten und Krähe haben, vornehmlich aber Schwind-süchtigen, gegeben wird.

Man braucht das Leber-Mos zum Syrupo de

Cichorio simplici und composito,

Leber - Nabelbruch, Hepatomphalocele; s. rtobet*Bruch.

Leber- Nerven, s. oben, S. 369, f. und 577.

Leber-Pforte, korta hepati«; s. oben, S. 347,und 373 .

Leber - pfortadee. Vena portarum hepatica; sieheoben, S. 351/ und 373.

Leber-Pulsader, Arteria hepatica; s.oben, S.35Z,und 375.

Leber--Raute, Osmunda lunaria; siehe Mond,Rraur.

Leber-Reim, eine gewisse Art kurzer, zwey - oder vier-zeiliger, deutscher Sinn, und Scherz, Gedichte, wel-che ehedem bey feyerlichen Mahlzeiten sehr üblichwaren, und bey Gelegenheit der Hecht-Leber auf diejedesmahligen Umstände gemacht wurden, da derjen-ige, dem die Hecht-Leber vorgelegt wurde, Verse,die sich auf die Leber schickten, und da allemahl dieerste Zeile mit den Worten: Die -Leber ist vsmHecht, und nicht von einem —- — (hier wird einOek.technol.Enc.bXVUTh. Kk Thier