Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber -Mos.

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schmieriges Oehl übergegangen. Die in der Retorteübrig gebliebene schwarze Masse hat 6 U. 3 Dr. ge-wogen, welche, nachdem sie gehörig war calcinirtworden, 4 U. z Dr. und 36 Gr. rolhbraune Aschezurück ließ, woraus durch das Auslaugen nurgoGr.sires salinisches Salz gezogen worden sind. Solchem-nach hat der Verlust der Theile in der Destillation1 U. 4 Dr., in der Calcination aber i U. 7 Dr.und 36 Gr. betragen.

Diese Pflanze hat, nach Geoffroy Urtheil, einengrunichten, dabey etwas bittern und zusammenziehen-den Geschmack, und einen gelinden gewürzhasten, bi-tuminösen, und wie mit Mastix vermischten Geruch.Sie besitzt ein wesentliches ammoniakalisches Salz,welches mit einer mäßigen Portion eines bituminösenOehles, und einer häufigen Erde, verbunden ist. AuSder Vermischung dieser Bestand - Theile entstehteine Substanz, welche eine verdünnende, reinigende,zusammenziehende und heilende Kraft besitzt. DiePflanze ist daher ein eröffnendes und heilendes Mittel.Sie eröffnet die Verstopfungen der Lungen, der Le-ber, der Milz und der übrigen Eingeweide; sie trenntdie dicken Säfte, löset dieselben auf, und stärkt die ft-sten Theile. Sie stillt bey Wunden das Blut. In An-sehung der Erde und des bituminösen Oehles, lindertund dämpft sie die Schärfe der Säfte. Cäsalpin be-merkt, daß sie die verbrannten und dicken Säfte ge-linde abführt, wenn nähmlich das Decoct von dersel-ben, welches vornehmlich mit Molken bereitet ist, mMenge, z. B. zu 2 Pfund, gegeben wirb. Er hatviele Personen, welche dieses Mittel eine Zeitlanggebraucht haben, von einer bösartigen Krähe un)fressenden Geschwüren geheilt gesehen. Man rühmtden Gebrauch derselben in verzehrenden Fiebern beyKindern, bey Brust-Geschwüren, Lungensuchl,Gelbsucht, Krähe und Krankheiten der Haut. Man

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