Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leber-Stein.

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entdeckten, welche zuerst Cronsted (') in feiner Mi-neralogie aufführte, und die nachher die Systematikerdes Stein-Reiches, Linne ( (l) * 3 4 * (б) ), Gerhard (*), Sch rö-ter (+), Gmelin ( 5 ). und VZallerius ( Ä ), in ihreSysteme aufgenommen, größten Theils aber aus demCronsted geschöpft haben.

Der Leber-Stein ist ein wahrer Gyps-Steln,welcher, nach Cronsted, aus einer mit brennbaremWesen und vnriolischer Säure vermischten Kalk-Erdebesteht, mit keinen Säuren brauset, und ohne odernach dem Reiben den Geruch einer Schwefel-Leber,oder des Schieß-Pulvers, hat. Gerhard legt demLeber-Steine bituminöse Theile bey, welches auchLinne thut. Ersterer sagt, daß er zum Gypsbrennensehr wohl gebraucht werden könne; wenn er aber hin-zu seht, daß er fester als der Alabaster sey, und sichschön poliren lasse, so versteht er nur die eine Art desLeber-Steines, nähmlich diejenige, welche ganz dichtist und glänzende Puncte hat, oder den dichten Leber,Stein, H epaticus solidüs punctis micantibu«,Wallerius setzt noch hinzu, daß er gelb, braun oderschwärzlich sey, nur zuweilen rieche, ohne daß manihn reibet, und daß er zum Gypsbrennen nicht tauge,wegen feiner bituminösen Theile, worin ihm Ger,hard, erwähnter Maßen, widerspricht.

Cronsted hält ihn für einen wahren Gyps-Stein;wenn er ihn aber ein Mittelding zwischen dem Sau-oder Stink-Steine und dem Gypse nennt, so läßtKk 2 sich

(l) Versuch einer neuen Mineralogie, §. 24, <$. 54.

(а) Systema naturae, ed. XII. To. p. 113.

(?) Beytrage zur Chymie, Th. r, S. 28c-) f.

(4) vollständige Einleir. in die Lenntn. und Geschichte derSteine, Tb- 2, S. 214, f.

(k) Linnätsches Natursystei» des Minerals. Tb. 2, S. 4?s.

( б ) Sysi. mincral, To, 1, p, 172,