Leber-Stein.
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sich dieses nicht ganz erklären. Ist «6 wahr, wasWallerius sagt, daß aus dem Leber-Steine keinGyps wird, so hat die Sache einigen Grund; istaber Gerhard's Behauptung richtig, so hat die Sa-che gar keinen Grund. Vielleicht folgt aus der gan-zen Sache dieses, daß wanden Stink-Stein nichtunter den Kalk-Steinen allein suchen dürfe; mankönnte daher, nach Hrn. Schröter Urtheil 00, denLeber-Stein einen festen gypsarrigen Stink-Gteinnennen, und ihn dadurch von dem gewöhnlichenStink-Steine, welcher talkartig ist, unterscheiden.
Man hat einen harten Märgel, welcher ebenfallsden Nahmen Leber-Stein führt; das ist aber nichtder Leber-Stein des Cronsted; er hat keinen stinken-den Geruch, sondern nur die Farbe der Leber, undheißt daher Leber-Stein.
Nach Cronsted hat sich beym Leber-Stein mitder gypsigen Erde ein brennbares Wesen vereinigt,und nun macht er darüber diese Anmerkung: „Die„Art, wie die Natur die Bestand-Theile, die den„Leber-Stein ausmachen, vereinigt hat, möchte„vielleicht der gleich seyn, wenn man einen Kalk-stein auf deu Röst-Haufen der Schwefel-Kiese„hinlegt. Der Schwefel hängt sich Alsdann, seinem„ganzen Wesen nach, an den Kalk-Stein; dieser er-„hält dadurch einen ordentlichen Schwefel-Geruch.„Hingegen ist im Gypse nichts, als die vitriokische„Säure. Man sieht auch in den Schiefer-Ballen„aus der andrarumsche» Alaun-Grube, wie der„Schwefel das im Schiefer häufig vorhandene Eisen„an sich gezogen, und einen Schwefel-Kies erzeugt»habe.-
Lr'nni
(7) Im ; B. seine- lith»l. Real, und verbal, Lexikon,S> Z«r.