Z 24 Leber-Thran. Leber-Verhärtung.
liegen. Dieses That hat vom Flusse Leber, welcher-in die JU fließt, den Nahmen, und wird daher imLateinischen unrichtig Lcporea und Leporacenfis val-lis, genannt, welcher Nahme anS dem Franzöf. Valde Lievre oder Liepvre, gemacht ist. Der größteTheil gehört zum Herzogthum Lothringen. Manfindet darin Kupfer- und Silber-Bergwerke, welchetheils zu Lothringen, theils zu Ravpoltstein, gehören»
Leber-Thran, Thran, welcher aus den Lebern gewis-ser großen See-Thiere bereitet wird, und, weil eraus Bergen in Norwegen zu uns kommt, auch der-ger Thran genannt wird; zum Unterschiede von demSpeck-Thräne und Robben-Thräne.
Leber-Torce. Dazu wrrd vorher ein Torten-Bodenvon halb blätterigem oder mürbem Teige bereitet, ineine Torten-Pfanne gelegt, und eine Schicht vongeschabtem Speck, mit Salz, Pfeffer, guten Gewür-zen und feinen Kräutern gewürzt, gemacht; alsdannlegt man hierauf die fetten Lebern ordentlich bey ein-ander, mit Hahnen-Kämmen, grünen Trüffeln,Musserons und Champignons, in die Mitte aber thutman ein Bündchen gute Kräuter, würzt es oben wieunten, bedeckt eS mit Speck-Streifen und dünnenKalbfleisch-Scheiben, schließt die Torte mit einemBoden von eben dem Teige, macht Zierrachen um-her, wie man eS für gut befindet, bestreicht sie mitEy, seht die Torte in den Ofen, und läßt sie gar ba-cken. Sodann nimmt man sie heraus, setzt sie ineine Schüssel, öffnet die Torte, nimmt die Speck-Stretfen und Kalbfleisch-Scheiben heraus, fettet siewohl ab, schütter Schinken-Essenz hinein, bedecktdie Torte mit ihrem Deckel, richtet sie warm an, undgiebt sie auf den Tisch.
Leber-Venen, s. oben, S.Z52, undz76.
Leber-Verhärtung und Verstopfung, siehe oben,S. 485, fgg.
Leber-