Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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558 Lebnah.

ficht, daß diese Dinge niemahls ein Leben gehabt ha-ben. Leblose Götzen, Weish. 14, 29.

Tode sagt man im gewöhnlichen Reden, von allem,was das Leben verloren hat, oder nicht mehr lebt.Ein alter Greis, z. B. kann sagen: Sie sind allewdc, die ich in meiner Jugend gekannt habe; aber erwird nicht sagen: sie sind alle leblos. Hingegenbraucht man das Wort leblos, bisweilen in einemerhabenen Stil, z. B. Er lag leblos vor mir,oder: Derjenige, vor welchem sich gestern noch, al-les fürchtete, liegt heute leblos im Sarge, wenn manzu erkennen geben will, es sey nun fast nicht andersmit jemand beschaffen, oder man mache sich nichtmehr aus ihm, als ob er niemahls gelebt hätte.

Daher die Leblosigkeit, der Zustand eines Din-ges, da eS leblos ist.

Lebnah, Libnah, Lobnah, naH, LXX. Asßva,)Vulg. Lebna, Lobna und Labnna, eine Stadt inSüd-Judäa. Euftbius und Hieronymus bestim-men ihre Lage nur im Allgemeinen, indem sie sagen,sie habe in dem Districte von Eleurheropolis gele-- gen. Man findet sie in dem Verzeichnisse der Z l Kö-nigs-Städte des alten Kanaans; Jos. 12, 15. Siewurde von Josua erobert, und ihr König mit allenEinwohnern getödtet; Jos. ro, 29. 30. Bey derLandes-Vertheilung fiel sie dem Stamme Juda zu,und lag in der Ebene Sephelah; Jos. 15, 42.Hierauf wurde sie den Priestern eingeräumet; Jos. 21,iZ. 1 Chron. 6, 57. Unter der Regierung Jo-tams stieg das Mißvergnügen der Einwohner so hoch,daß sie von ihm abfielen; 2 Kön. 8, 22. 2Chron.2i, 10. In der Folge wurde die Stadt von demassyrischen Könige Sanhcrib eingenommen; 2 Kön.19, 8. Jes. 37, 8» Sie war dec Geburts-Ortdesjenigen Jeremias, dessen Tochter Hamutal, derKönig Josias heurachete; 2 Kön. 2Z, Zi. 24, 18.

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