LebuS. 565
5586 Stück jung Vieh; 67,735 Schafe, und
18,219 Schweine.
Die Getreide-Aussaat, betrug 7,038 Mispel,und zwar: an Weizen, 490; an Rocken, 3068 ; anGerste, 2137, und an Hafer 1343 Mispel.
Zur Lonsumnon, wurden 28,257 Stück Vieherfordert, nähmirch: 2564 Ochsen und Kühe;13,071^ Schafe und Hammel; 6863 Kälber, und5759 Schweine, so, daß 99,616 Stück Vieh übrigblieben. An Getreide hatte man, mit Einschluß desSaat - Kornes, 27.053 Mispel nöthig; als: 2483 W.Weizen; 11,560 W.Rocken; 7iroW. Gerste, und5912 W. Hafer.
Im I. 1765 bis 1767, wurden in diesem Kreise,mit einem Anfwande von 38.366 Rthlr., 123 Büd-ner -§a,nilicu angeseht, und zwar 70 Fanulien imAmte Fürstenwalde, 40 im Amte Lebus, und 13 imAmte Bregen zu Ober-Lindow und Duberow.
Im I. 1759, litt der Kreis viel von Russen undOestretchern.
Das königliche Amr Lebus, ist aus dem ehemahl-igen Biöchume Lebus entstanden, welches der pohln-ische Fürst Miezislav , im I. 695 in Rorhrußland,(man weis aber nicht, an welchem Orte), gestiftet,und sein Nachfolger Bvleslav recht eingerichtet hat.ES hat also nicht vom Anfange an daS lebusifcheBis-thum geheißen. Um das Jahr 1300 war es zu Görrih, and endlich wurde es von Lebus benennet, alsdiese Stadt an das Bisthum kam, welche Benenn-ung auch beybehalten wurde, als die Dom-Kirche zuFürstenwaide erbauet war. Schon 1252 harten derMarkgraf von Brandenburg und der Erz-Bischofvon Magdeburg Antheil an dem Lande Lebus, wieaus einer Urkunde in Gerken's Cod. dipl. brand.To. I. p. 39, 40. erhellet, welche die Erzählung desChronici Magdeb. bey McibvIN, To, 2, p.331, be-
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