Lebus.
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stätigt, daß Erz-Bischof Wilbrand zugleich mit demMarkgrafen von Brandenburg, Lebus erobert undgetheilt habe, welches gegen die Mitte des iztenJahrh, g-schehen seyn muß. In eben gedachtemGerkenschen Lodice, ist, S. 6 3, eine Urkunde von1356 zu finden, in welcher Otto, Erz-Bischofzu Magdeburg, den Markgraf Ludwig zu Bran-denburg mit Stadt, Haus und Land Leons beleh-net. Unterdessen erkennt doch Bischof Peter nebstdem Dom-Capitel, in einer Urkunde von 1369, dieim Lodice diplom. regni Poloniae er magni duc. Lit*To. I. p. 594, 595. zu finden ist, den pohlnischenKönig Casimir für seinen und seiner Kirche wahrenHerrn und Patron. Das Bisthum ist übrigens im-mer landsafftg gewesen. Als Brschsf Johann VUI.1555 gestorben war, trug das Capitel die Verwalt-ung des Bisthumes dem Markgrafen Joachim Frie-drich zu Brandenburg auf, welcher dasselbe, als er1598 die kurfürstliche Regierungantrat, fecularifirre,und zugleich das Dom-Capitel aufhob. Seitdembegreift das Amt Lebus 1 Stadt, nähmlich die StadtLebus, 6 Dörfer, (wovon eins halb adelich ist) und4 Vorwerke. Unter diesem Amre steht zum Theil derlcdusische Forst, der andere Theil gehört zum AmteFrauendorf; beyde Theile haben einen Flächen-Jn-haltvon 2,430 Morgen, 59 Quadrat-Rüchen; nähm-lich jener 1357 M. 98 HDR., und dieser 1072 M.141 LUR., und werden mit 1060 Stück Rindvieh,568 Pferden, und 9700 Schafen, betrieben.
Die Stadt, die Dörfer und Vorwerke, die zudem Amte Lebus gehören, sind folgende:
i. Eebus, eine Mediat -Stadt an der Oder,i Meile von Frankfurrh an der Oder, 10 Meilen vonBerlin, ist in gerader Linie 1200 Schritt lang, hatteaber ehedem eine weit ansthnlichere Größe, und an14,000 Eiuwohner, mit 4 Kirchen. Sie liegt zwi-schen