Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Lebzeiten. Lecce.

7. wuden, ein Filial-Dorf von Libbenichen,bey Alt-Podelzig, in dessen und des Dorfes Reut-wen Fluren sich auS der Oder ein Grund-Wasser,der Zen-See, zusammenzieht, und durch den Bul-lergraben in den manschenowfchen Strohm geführtwird, welcher nachher der golzowsche Strohm heißt.

8. Zesdorf oder Zecschdorf, ein Filial-DorfvonMalnow, mit einem Amts-Vorwerke, nebst demEtablissement Neu-Zesdorf. Zwischen Zesdorf undHohen-Jehfar, ist der zesdorsische See, der seinenUrsprung aus Quellen, zum Theil auch durch einFließ aus dem treplinischen See Zufluß hat, und auswelchem ein Fließ durch das lebusische Amts-DorfSchöneflteß geht, nachher die 3 lebusischen Mühlentreibt, und bey der Stadt in die Oder füllt.

Lebzeiten, (die) der Plural, (wovon der Singular un-gebräuchlich ist,) in der Sprache des täglichen Um-ganges in den R. A. bey «»einen Lebzeiten, so langeich lebe, bey seinen Lebzeiten, als er noch lebte,U. s- f.

Leccage, Leckage, was an flüssigen Waren aus denFässern läuft oder zerrinnt; Holl.ikekkagie; Dän.k^-kalle ; Schwed. käckasss ; Engl. Leakage ; Fr. Cou-lage; Jtal. Scola; Span. Derrame; Port. Der-räme* Siehe unten i Leck.

Lecce, Lecci, vor Alters Plenum, sonst auch kupiae,eine Stadt in der Landschaft von Otranro, lerrafl'Okranro, die von dieser Stadt, als dem Haupt-Orte,auch die Provinz Lecce heißt, in dem KönigreicheNeapoli. Die Stadt ist eine der schönsten und prächt-igsten in Italien, nächst Napoli die größte in diesemKönigreiche, der Sitz eines königl. Goverriatore undeines Brsthumes, welches unter dem Erz-Bischöfevon Orranto steht. Ausser der Kathedral-Kirche,sind hier z Pfarr-Kirchen, iZMönchs- und io Non-nen-Klöster, und eine griechische Kirche. Sie ge-hört