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Lecchia. Lech.
hört zu den königlichen Domainen. Die Straßenin dieser Stadt sind breit, die Häuser und Kirchenmeist gut in die Augen fallend, aber die Bevölkerungist nicht höher als 15,000; ungeachtet wohl 80,000Menschen hier wohnen könnten.
Drey ital. Meilen von hier, sind die Ueberbleib-sel von Lupiae zu sehen, welche römische Colonienichtmit Rudiae verwechselt werden muß.
Lecchia , Leccia; siehe unter Makrele.
ilccco, eine Stadt mit dem Titel einer Grafschaft, amLagt» di Lecco, im Gebiethe von Como, in dem Her-zogthnme Mailand, in Ober-Italien, dem Hausede la Tour und Tassis gehörig. Sie treibt gutenHandel.
1. Loch, ß.Lechus, Lycus, ein Fluß, welcher in Ober»Oestreich, oder der gefürsteten Grafschaft Tyrol, aufdem Tannberge entspringt, auf tyrolischem Grundei2 Stunden durch die Herrschaft Ehrenberg läuft,alsdann die Gränze zwischen dem schwäbischen undbayerischen Kreise macht, und unterhalb Donauwerlh,bey dem Frauen-Kloster Schennewerd, in die Do-nau fällt.
2. Lech, Leech, LegC), (das) im Hüttenbaue, einmetallisches Gemenge aus Kupfer, Ersen und Arsenik,welches sich bey dem Machen des Schwarz-Kupferszwischen der Schlacke und dem Schwarz-Kupfer legt,und eben das ist, was bey der Bley-Arbeit dieSpeise genannt wird; das Rupfeu-Lech, Lech-Erz, Lech-Stein; siehe im LV Th., S.528.
Daher
O Das Lech, sollte eigentlich Leg geschrieben und gesprochenwerden, weil es von dem Zeit-Worte legen abiustammenscheint, welches in vielen gemeinen Mund-Arten, an stattdes offenen e, gleichfalls eingeschlossenes hat.
Oek. technol. Eric. LXV1I Th.
Oo