Lee-Brassen. Lee-warts. 653
auch das Bak- Bord genannt wird; zum Unterschiedevon dein Steuer-oder Scry-Borde; s. Th. VI,S. 222.
Im Engl. T.nrboard, von dem veralteten lee, bey denschwäbischen Dichtern lere, i-ue, link, welches mit demLat. Incuus nberein kommt. Andere leiten es von demnoch im Mieders, üblichen lee (zweysylbig) vor dem Windeund Wellen sicher, Schwed. lä, und das Lee, ein vordemWinde und Wellen sicherer Ort, Angels. Hleow, Hleowth,her. Im Engt. ist, wie in dem Bremisch - Mieders. Wör-terbuche bemerkt wird, Lea, Lega, ein umzauntes Land,ein Ort, Franz. Lieu. Siehe auch Lege, niedrig, undLegen.
Lee-Brassen, Lee-Bulienen; siehe oben, auf dervorhrrgeh. Seite.
Lee-R.üfte, siehe Leger-wall.
Lee-Segel, Seiren-Segel, kleine Segel, welche anjedem Ende der großen und der Fock-Raa an rundenStangen befestigt, und gleichsam Flügel des großenund des Fock- Segels sind. Man spannt sie bey stil-lem Wetter auf, um desto mehr Wind zu fangen.Die Stange, woran diese Segel befestigt sind, wirdder Leesegel-Bauni genannt. Siehe Segel.
Lee-Seite, siehe Lee, auf der vorhergeh. Seite.
Lee-wärrs, Holl. In de ly, lywaarrs; Dän. J Lae,Laevart; Schweb. J lä, lävarr; Engl. ro leeward;Fr. 8 ousIevenr; Jtal. 8 orro venro; Span. und Port.8oravenro, heißt überhaupt alles, was man in -Leesieht oder was in Lee liegt. Die Leewärts In-seln beißen aber im eigentlichen Verstände diejenigender Antillen, welche am weitesten nach Westen liegen,so wie man unter -Luvwärts-Inseln die östlichen An-tillen versteht.
Daher Leewärts-Zeit, Holl. Lywaarts tyd;Dän. Naar vind og ström er med een; Schweb.N'ar vind och flod iir med en; Engl. Leewardride;Fr. Marüe qui porte du memecoteque levent; ImI.
Marea