Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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Leeds.

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Geheimniß ist (*), ingleichsm auf die künstlichenGlanz- oder Glätt-Maschmen (Kalander, s.Tb.XXXII,S- Z74), welche den Zeugen einen besondern Glanzgeben, ankommt. Die sogenannten Tamis von Leedsund Eoveniry glänzen, daß man sie auf 3 Schritt fürSerdenzeug hält; sie sind wohlfeil und dauerhaft, undwerden vom Frauenzimmer häufig getragen.

Die hier gemachten Tücher gelten zwischen

1 Schill. 8 Pence bis i2 Schilt.; die meisten aber sindMittel-Tücher zu 4 bis 5 Schill Wer fleißig undgut arbeitet, kann, das Jahr durch, wöchentlich10 Schill. 6 Pfenn. verdienen, wenn es viele Arbeitgiebt. Knaben von 13 bis 14 Jahren gewinnen dieWoche 4 Schill., und einige Weiber durch Webenso viel als die Männer. Die Weber von den Ka-meloten, Cbalongs, Calamank rc. verdienen 5 bis12 Schilt., oder mr Durchschnitt wöchentlich 7 Schill.;wenn aber schlechtes Wetter einfällt, so dankt man sieab, daher die Männer, das ganze Jahr durch, imDurchschnitt eS nicht höher, als etwa auf 6| Schill.bringen. Es fehlt ihnen nie an Arbeit. Die Wei-ber, welche Zeuge weben, erwerben wöchentlich 3 bis4 Schill.; die Woll Kämmer, 6 bis 12.; dieWvll»Spinnerinnen, welche unaufhörlich zu thun haben,

2 bis 3 Schill.; Mädchen von 14Jahren, i Schill.8 Pf.; ein Knabe von 8 oder 9 Jahren, täglich2|- Pfenn. und von 6 Jahren, t Pfennig.

Die

Frankreich, wo man jedoch alle Zeuge, deren Güte von derSchönheit der Prejfe abl.ängk, als: Tamis, Calamank,Chalong rc- weder so schön, noch so wohlfeil mache» kann.

(*) Unlängst ist Hr. I0. Iac, Kanter, in Trautenau bey Ki«niasberg in Preußen, Besther einer ansehnlichen Parier»Mnnutäclur daselbst, in das Geheimniß des preß-Vapieres(der prcsi'-p.ä'ie), nach siebenjährigen angestellten Ber»suchen und darauf verwendeten großen Koste», eingedrun-gen, und veriertigt dieselben so gut, als die englischen, wo»von ich «n seinem Orte Nachricht ertheilen werde.