Lcensinger Bad. 665
nem großen Kasten eingefaßt ist. ES soll sich zu kei-nen Zeiten weder vermindern, noch vermehren, wel-ches, wie auch von-den beyden übrigen Quellen, sehrleicht zu begreifen ist; weil nähmlich der Felsen sehrsteil ist, so können die-Regen-Wasser und Berg-Flüsse sich nicht so leicht hinein ziehen. Die zweyteQuelle, das sogenannte Schwefel-Wasser, ist unge-fähr 150 Schritt von dem Bade entfernt, und in ei-nem Kasten eingefaßt. Auch hier ist die Quantitätdes Wassers immer gleich, obfchon kein Ein- nochAusfluß wahrgenommen wird. Die dritte Quelleliegt in der Ecke des Hauses, und ist in einem Kasteneingefaßt. Sie ist aber bisher nicht genutzet wor-den. Sie ist zweylörhig.
Eine chemische Zerlegungdermineralifchen Guelle$» ^.eensmgen (*), haben wir Hrn. C. Fr. Morell,Apotheker in Bern, zu verdanken. Der Kürze undmehrerer Deutlichkeit wegen, hat Derfelbe die Unter-suchuugs-Mittel in eine, und die drey Quell-Wasser,in 3 andere Colnmuen gebracht, wie aus Nachstehen-dem zu ersehen ist.
Vorläufige Untersuchung.
wärme.
dto. I.
No. 2.
Bade-Wasser.
Schwefel-
Wasser.
War io Grad
rot Grad die
die äussere
äussere Tem-
Temperatur
perat. zu 18o°
zu 180° von
soll auch inu-r
Neaumür.
gleich warmseyn.
Tt s
No. 5.Quelle inder Ecke deSHauses,tz Grad die äus-sere Tempera»tur zu 17400»Neaumür.
Schwere.
(*) In Höpfners N7.iga;i» snr tu* i7,;rm'Fiin5e Helvc-ieiw,1 B. (Zürich, 1787, gr. 8 .) S- - 45 , tgg.