Band 
Sieben und sechzigster Theil, von Lebens-Art bis Lederz.
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671
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Leensinger Bad. 671

Diese enthaltenen 164 Gran wurden mit destillirtemDauer begossen; es blieben 1^4Grannnaufgelöset- Diesalzige'Auflösung wurde mit Zucker-Säure nicht gefällt,und fältte die Silber-Auflösung nicht, mit Alkali hinge,gemHel eine schöne Magnessa nieder. Die 144 Gran lie-ßen, nach Digestion imt dessillirtem Essig, einen Rückstandvon 130 Kran. Diese Essig-saure Auflösung fiel mitVitriol-Sauer zu», Selenit nieder, der, nach Berg-m nnt:, 3 2 5 ? Gran lustsaurer Kalk war; die übrige Auf-lösung trübt? sich nicht von der Zucker-Saure, und warein Bitter-Salz; ich schließe demnach auf luftsaure Ma-gnessa iofs Gran.

Die l;o Gran löseten sich in destillirtcin Wasser nachund nach auf, es brauchte aber über 5000 Mahl seinesGewichls dazu, und es schlug sich mit Alkali ein wahrerschwerer Kalk zu Boden. Seine Bestand-Theile sind al-so in 1 Maß Wasser:

Ditnolische Magnesia 3^ Gran.

Selenit 21s- -

knst saure Magnesia i | -Lust saurer Kalk -

Untersuchung des Schwefel-Wassers dsso. 2.

1 Mass frisches von der Anelle geschöpftes Wasser,das aber vorher, wegen der darin vorhandenen Unrein-igkeiren, mußte filtrirt werden, wobey es aber sein milch-ichtes Ansehen nicht verlor, gab im Marienbade mit demgehörigen Appamu 2 Kudik-Zoll gemeine Luft. DasWasser wurde nachher selbst zum Kochen gebracht, undgab noch 9I Zoll Lust, davon 4 Kubik-Zoll vom Wasserabsorbirr wurden, und mit Kalk-Wasser untersucht, wah-re Lust-Saure darsielleten; der Rest, der nicht vom Was-ser war aufgenommen worden, löschte die Flammen plötz-lich aus, uns roch stark nach Schwefel-Leber; es wardemnach phlogististrte Lust.

Auch mit diesem Wasser versuchte ich den Schwefeldurch Säure zu scheiden, allein ohne Erfolg.. Es man-gelte mir an rauchendem Salpeter-Geist, .um, nachBergmann, das Brennbare kPhlogiston) abzusondern.

1 Maß dieses Wassers in einer Retorte bey verschlosse-nen Gefäßen abgezogrn, gab ein mit hepatischer Luft ge-

sätt-