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Leer.
Aus diesen Versuchen erhellet, daß diese drey Quellenziemlich von einander verschieden sind.
Das IZade- Wasser No. r, isi eines der kalten Schwersel-Wasser, die zum Baden sehr dienlich sind, ungeachtetdasselbe mit erdigen Theilen versehen isi; denn welchesMineral-Wasser ist davon frey? Das berühmte Pyr«monter Wasser selbst führt dergleichen.
Das Schwefel-wasser No. 2, verdient nicht alleinseiner vielen flüchtigen und schivefelarrigen Bestand-Theilehalber, die größte Aufmerksamkeit, sondern es ist dasselbemit so wenig erdigen, besonders selenitifchen Bestand-Theilen beladen, daß eö hierin vorzüglich zum innerlichenGebrauch vor vielen andern schwefelartigen Quell-Wassernden Vorzug verdient. Eine bessere Besorgung und Ein-richtung dieser Quelle ist allerdings nothwendig, und wirdden Werth derselben viel erhöhen; die Kürze meines dort-igen Aufenthalts hat, nebst Mangel an tüchtigen Gefäßen,meine diesortige Untersuchung dieses Wassers, besondersdie Bestimmung der Schwefel - Theile unvollkommengemacht. .
Das «Quell-Wasser, No. 9, könnte, wegen feines ent-haltenen Bitter-Salzes, mit dem ander» Bade-Wasserzum ausserlichen Gebrauch dienen; innerlich aber ist eswegen feiner selenitifchen Bestand-Theilenichtanzurathen.
Bern, d. 24 Aug. 1784.
C. F. Morell.
Leer, ein großer Flecken in dem davon benannten Amtein Ost - Frieslanb, am Flusse Leda.
Das Amt Leer ist das fruchtbarste und reichsteim ganzen Lande, hat 111,700 Einwohner, enthält iy re*formine und 5 lutherische Kirchspiele, und besteht a«65 Vogkeyen, als: der Leerder oder Mormer Vogtey,dem Oberlediger Land, der Bingumer Vogtey, derWehner Vogtey, und der Bunder Vogtey.
A. Die Leerder oder Mormer Volley, enthält:i. Leer, oder Lehr, auch Lrer, einen großen undivohkbewohnten Flecken an der Leda, welche eine guteVtertei-Stunde davon bey dem Schlosse Grc, oder
Leer-