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Legal-Besichtigung.
6. Ferner penetrirte der nemliche Stich auf der hin,lern Flache des Herzbeutels, dicht am Zwerch-Fell, und
7. penetrirte auch hier der gleiche Stich das Zwerch«Fell durchaus nach dem Unterleibe; und wie wirbey Oeffnung des Unterleibes fanden, so war der-selbe Stich
8. in den hohlen Unterleib dergestalt penetrirt, daßer hinter dem margine des linken lobi der Leber,so über den Magen sich legt, und ihn zum Theilbedeckt, fein Ende hatte, ohne daß der gewölbteTheil oder Rand dieses Theils der Leber im min-desten wäre verletzt gewesen. Nachdem nun dasHerz mit allen seinen Gefäßen ganz herausgenom-men wurde, so ging durch den ganzen Stich eintubulus in. der Dicke einer Federspule von einerGans bequem und ohne Gewalt durch. Alswir nun die vordere oder rechte Herzkammer nachder Lange in der Mitte in geraumer Entfernungvon, Stich aufgeschnitten, so sahen wir deutlich,daß der Stich durch die vordere Herzkammer ganzunten durch penetrirt; da wir nun auch an derlinken oder Hintern Herzkammer den Stich aufgleiche Art untersuchten, so fanden wir, daß der-selbe hier, nicht wie in der vordern Rammer,durch die Höhle derselben, sondern bloß durchden flei schichten Theil der Spitze derhinternHerz-Ramrner, und die äussere wand gedrllngen. Daalso die vordere Herzkammer ganz durchstochen,so ist es sehr deutlich, wie die Lungen ganz zu-sammen gefallen, und ihre Gefäße von Blut ganzleer seyn können, und wie das Blut über demZwerchfell in der Brusthöhle extravasiren können,und sich daselbst anhäufen.
Die L2atnr dieser Verletzung ist also diese, daß durchsie der Kreislauf des Blutes völlig zerstöret worden,rind noch nie hatdiechirurgischenndmedicinischeAunsteine solche Wunde heilen können, als welches ganz un-möglich. Wir erkennen daher die Wunde für absolutekihal, dergestalt, daß keine menschliche Lunst den Todhatte abwenden und verhindern können, welches alles
wir