düngen, weil nur dadurch der Wetteifer unterhaltenund der Fleiß belohnt wird. Allerdings aber er-fordert diese Erthcilung viel: Umsicht und Kennt-niß. Die fo häufige Eifcrung dagegen kommt vondem Theoretiker, nicht aber von dem praktischenGcwerbsmanne, und eben so wenig von: Staats-manne. Jener verlangt überhaupt, daß jede neueErfindung sogleich zum angeblichen Besten der gan-zen Menschheit möglichst publicirt werde, und ver-gißt dabei, welcher bedeutende Aufwand an Kraftund Capital gewöhnlich vorausgeht, um sie zuStande zu bringen, und daß der nächste subjektiveZweck der Technik nichts anderes, als der Er-werb sey. Gewcrb und Erwerb verhalten sich da-her wie Mittel und Zweck.
Der Umsatz der Produkte unterhält die Rota-tion des Gewerbes. Er verwandelt die Besonder-heit des entstandenen Produktes wieder in die all-gemeine Möglichkeit neuer Produktion, indem erdie Anschaffung neuen Materials möglich machtund als die Frucht der Arbeit noch insbesondereeinen Ueberschuß gewährt. Dadurch - crgiebt sichalso das vierte Erforderniß, nämlich die Sorgedes Staates für das Gedeihen des Absatzes durchzweckmäßige Handelsanordnungcn. Hierhergehören unter andern die Gesetze über Aus - undEinfuhr, die Herstellung eines freien Verkehrs imInlandc, die Abschlicßung von Handels«Traktaten,