und der notdürftigen Hülfsmittel, diese zu befriedigen.Nach mühevoller Laufbahn erst gelangen sie auf eineStufe, auf welcher sie ihr Daseyn sichern und entfalten.
Man kann jene frühere Periode des Menschenge-schlechtes als diejenige seiner völligen Unterwerfung unterdie Herrschaft der Natur bezeichnen. Hülflos, ohne Kennt-niß der Erde und doch von ihr abhängend, steht derMensch auf ihr, ihren Launen, ihren Einflüssen gänz-lich dahingcgebcn. Als Fremdling nimmt er nur furcht-sam die dürftigen Gaben, welche sie zur Befriedigungseiner Bedürfnisse ihm anbietet. Um sich diesem beschränk-ten Zustande zu entreißen, versucht er ihre Befreundung;aber nur nach vieler Arbeit und nach vielen Sorgen ge-lingt sie ihm. Einheimischer nun begünstigt er ihre Pro-duktion und entwickelt so bei fortdauernder Thätigkeit all-mählich ein vielseitiges betriebsames Leben. Diese Thä-tigkeit, welche die Unterwerfung der Natur zum Zweckehat, bezeichnet das Wort Technik. Der Ursprung derArbeit ist also auch der Ursprung der Technik; er liegtin dem Urtheilöspruchc: Im Schweiße deines Angesichtessollst du dein Brod essen.
Dieses reiche geschäftige Leben nimmt in den Perio-den seiner Entwicklung einen verschiedenen Charakter an.Im Anfange seines Bestehens gab es noch keine Gewer-be; es bestand noch kein geordnetes gesellschaftliches Le-ben, sondern der Einzelne sorgte nur für seineeignen Bedürfnisse und nahm die Mittel zu ihrerBefriedigung da, wo er sie fand. Nur in sich selbst sah