wurden auch diejenigen unter ihnen, welche in höheremAnsehen standen, also Fabriken und Manufakturen, frü-her von ihr berührt, als die übrigen. Zuletzt erkannteman, daß sie alle gleich nothwendige Glieder in demGebiete der Technik seyen.
Die wissenschaftliche Darstellung des GewerbslebenSwurde zuerst, jedoch unpassend, Kunstgeschichte genannt,bis durch Beckmann (1772) daS Wort Technolo-gie aufkam. Dieser Umstand ist wirklich entscheidend,da es überall ein Zeichen der erweiterten Erkenntniß ist,wenn man zu einem Gegenstände den passenden Namensucht. Die Einheit des ganzen GewerbslebenS mußtevorher erkannt seyn.
Die höchste gegenwärtige Aufgabe für die Technikist, die angefangene Amalgamation mit der Wissenschaftzu vollenden. Die Wichtigkeit dieser Tendenz ergiebtsich aus der Betrachtung, daß beide von entgegenge-setzten Gesichtspuncten ausgehen, die Technik von derErfahrung und mit der klarsten wissenschaftlichen An-sicht, als Resultat des Ganzen, schließend, und dieWissenschaft, mit geistiger Abstraktion beginnend unddie vollkommenste Verwirklichung der Ideen, acs denhöchsten Beweis ihrer Wahrheit, beabsichtigend. Wenndaher beide einen und denselben Gegenstand bearbeiten,so ist das Resultat dieser Arbeit unzweifelhaft.
Das Bestreben deS gegenwärtigen Zeitalters, jedenGegenstand deö Wissens systematisch zu behandeln,