Lotterie.
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die io bis 12 Prscent von den Gewinnen be-tragt, wovon jedoch noch die Kosten besinnenwerden müßen. Es werden alle Jahre Lotterienin den einzelnen Provinzen gezogen, die mei-stens alle „ach einem Plane eingerichtet sind.Die Generalität^ Lotterie im Haag ist die vor-nehmste, und für den Spieler die Vortheilhaftestedarunter, und es folgt unten der Plan von die-ser, weil die Einrichtung der vielen PrämienWegen sehr gekünstelt ist, und von den mehrstendeutschen Lotterien beträchtlich abweicht. Ge-wöhnlich sind ' die Hälfte Nummern Gewinner,und die andere Hälfte Nieren, wovon noch diePrämien vor und nach den großen Loosen, fürdas erste und letzte Loos, so wie für das letztein jeder Woche 'der Ziehung der letzten Classeabgehen. Gemeiniglich sind 6 Classen, und dieLoche, folglich auch die Prämien werden mit je-der Classe ansehnlicher. In der Gencralitäts-lotterie ist das größte Loos in der ersten Classegemeiniglich 20020, und in der sechsten lvooooGulden. Man kann nie unter dem Einsatz einerClasse gewinnen. Die Loche werden einer gewis-sen Anzahl geschworner Collecreurs übergeben.DieHalfre davon wird in einer bestimmten Zeitfür den ganzen Werth eines Loches, nähmlich7 ? Gulden, verkauft; wenn die Zeit verflossenist, so machen die CollecteurS ihren Profit, undverkaufen keins unter 8 z Gulden. Die andereHälfte der Loche wird classenweise verkauft, auchvon den Collecteurs in halbe, viertel, sechzehntesund Z2stel Loche getheilt. Dieses veranlaßt einengroßen Handel mit Loosen, vornähmlich unterden Juden. Sie verhandeln und vennierhen dieLoche auf Tage, aus Ziehungen einer Classe:c.vermehren die Loose auch wohl, indem fik Zwey,
drei,