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Lotterie.
Lotterieplans Glauben beyzumessen, 'und einetunglücklichen Hoffnung, seinen ganzen Wohlstandaufzuopfern. Verschwunden sind nun aber viel-leicht die Mittel, wodurch er ehedem sich redlichnährte, Verscheucht hat seinen guten Ruf diegroße Schuldenlast, woran dle Lotterie Schuldwar. Alle Schrecknisse menschlichen Elends tre-ten ein, und stürmende Verzweiflung bemächtigtsich seiner Seele. Aus eurem guten Gatten wirdein böölichcr Verlasset, der sonst so gute Vatersieht füvllos jetzt seine Kinder hungern, der treueDiener des Sraates wird ein Schurke, der nütz-liche Bürger ein Bagabond, der redliche Mannein schändlicher Betrüger, der Ehrliebende einSelbstmörder, der Wnderschamhafte bettelt vorden Thüren, nach der Habe seines Nebenmen-schen strebt der Wollüstling, und der Verschwen-der kennt nunmehr kein besseres Feld zur Bühneseines ihm noch übrigen lebens, als die offeneHeerstraße, wo der Dolch des neu geschaffnen!Bösewichtg so lange dem ^eben seiner Nebenmen-sehen droht, bis endlich Galgen, Rad und Ra-benstein natürlichen Beweis führen, daß dieSpielsucht Lind die dabcn zum Grunde liegendeBegierde reich zu werden, fast allgemein die Men-schen einem schrecklichen Ende entgegen führen.
. , Heißt das auch durch ein kleines Risiko seinGlück machen, wenn der lottcriespicler, .gerechtdurch das Blendende der Lotterie, sein ganzesVermögen aufopfert? Heißt das auch durch dieLotterie glücklich werden, wenn der sonst so ar-beitsame und nützliche Bürger das Schrecken sei-ner Neben.menschen wird, und sich zu Thatenverleiten laßt, vor denen dieNamr zurück bebt?
Geletzt aber auch, man könnte das Mög-liche dem Wahrscheinlichen vorziehen und zuge-ben,