Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
105
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l Lotterie.

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daß gleich mit dem ersten oder zweyten Risikoder Spieler wirklich einen nicht unbedeutendenGewinn erhielte, würde bewiesen werden könne»,haß der Gewinner dadurch wirklich glücklich sey?

Nickt durch Yen Verlust allein, den dieLotterie dem Spieler zufügt, nicht bloß dadurchäußert die Lotterie ihre schädlichen Folgen, daßsie den Menschen reiht, eher nicht vom Wagenund Versuchen abzustehen, bis sein Vermögenaufgeopfert ist, und nur derWanderstab ihm übrigbleibt, auf den gestützt er nun sein VaterlandVerlaßt; sondern auch" die Gewinnste, die dasGlücksrad einem oder mehreren zuwirft, werdenim Staate keinen Nutzen stiften, ihre Wirkun-gen werden vielleicht fast eben so schädlich alsjene seyn. Der Grund hiervon liegt in demschädlichen Einflüsse, welchen Reichthümer über-haupt auf einen unvorbereiteten Charakter ha-ben. Die Folgen drückender Armuth sind trau-rig; aber dje Folgen übel angewendeter Reich-thümer sind in jeder Betrachtung es noch weitmehr. Denn welche Laster sind wohl den Ver-schwendern unbekannt? Wie viele bleiben nichtandern ein ewiges Geheimniß, worin der Ver-schwender es schon bis zur höchsten Vollkommen-heit gebracht hat?

Nun könnte man, um den vorliegende»Punct desto bestimmter zu beantworten, eigent-lich mehrere Falle annehmen, je nachdem dasGlücksrad einem Reichen, einem mittelmäßigWohlhabenden, oder einem Dürftigen eine» be-trächtlichen Gewinn zuwendet. Zn den aller-mehrsten Fallen wird es als ein Ahfall von derRegel anzusehen seyn, wenn der Gewinn aufeine zweckmäßige Art verwendet wird. Da beyReiche indessen schon so viel besitzt als er bedarf,

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