Z4 Lotusbamn.
In Ansehung der Fortpflanzung der erstesdritten und vierten Art ist zu bemerken/ daßman den Saamcn, bald nachdem er reif gewostden ist, wenn man ihn anders zn dieser Artschon haben kann, aussäen muß. Alsdann geht!»dke Pflanzen insgemein im folgenden' Frühli»^auf, dahingegen diejenigen,, die erst im FrUi?singe ausgesäet werden, ein Jahr überzulicge»pflegen. Es ist am besten, sie in Töpfe oderKübel zu säen, damit man sie leicht versehe»kann, weil sie im Sommer Schatten, und n»Winter einige Bedeckung von alter lohe habe»wollen. Dieses ist besonders von der ersten u»dvierren Art zu verstehen. Die dritte, welche chvfür unser Klima noch am besten schickt, ?»»" .man auch im Herbst in eine lockere Gartenerdeaussäen, und die Pflanzen werden im folgende»Jahre eirien halben Fuß hoch aufschießen. Ehedie Pflanzen aber nicht etwas stark sind, erfor-dern sie im Winter Bedeckung, und wenn stehernach ausgepflanzt werden, allezeit einen Plch-'der ihnen einigen Schuß zu geben im Standeist. Nach geschehener Verpflanzung müssen au-ödie Wurzeln einige Tage hindurch begosst»werden.
Die zweyte und fünfte Art, welche ariseinem wärmeren lande sind, verlangen eine wrgefaltigere Wartung im tohhausc, so wie anderezärtliche ausländische Pflanzen, ^
Man kann die Lotusbäume auch durchseger fortpflanzen. Diese gebrauchen gemein^lieh 2 Jahre, ehe sie genügsame Wurzelsilbe-kommen, und werden sie nicht genug bezöge»/so erhalten.sie diese selten, und man muß ihrerVerlust befürchten.