Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
195
JPEG-Download
 

Löwenzahn.

-95

^sg-'Vvcßlen Saft mit Molken verseht, zu em-

pschiv,,.

,, In kalttn Fiebern, wenn keine Zeichen von"Reinigkeiten des Magens und der Gedärme!^l)r zugegen sind, werden die Wurzeln vom°wei,zah„ und Cichori'en als heilsam empfohlen.

kann sie mir etwas gestoßenem Fenchel oder^asiniak- Saamen in Wasser oder in Molkenlochen, Brühe davon trinken. ')

Auch der äußerliche Gebrauch ist nüklich.°^r milchichre Saft allein, oder mir Fenchrl-versihr, soll die Augen stärken, und dieElenden Feuchtigkeiten von ihnen ableiten. Ansloben den Saft zur Reinigung alcer Wun-u d Geschwüre.

> Äi in ran empssehlt das Exrract, sonderlich^ 'olches, welches dünne ist, und löffelweise„rrieu werden kann, folglich den zu einerListen Dicke eingekochten Trank von der mit^sftr abgekochten WurzeS. Da die Wurzel°^chjähl-ig ist, so muß man die jungen aufsuchen,^ der Dliithenstängel ansgeschossen ist; dennnvÜ" geschehen, wird die Wurzel schwam-mt und verliert viel von ihren Kräften. **)Die Blätter des Löwenzahns können Uberdemwie die Endivien als Salat gegessen wer-welmes für viele jeure eine überaus äuge-Speike ist. Dieses geschieht vorzüglich im^Miayre, wo man die jungen Pflanzen vom^ M hohix und sie durch Anhäufung mir Erde

N 2

drey

^°n dem Gebräuche des L8we»jahns in der Wasser«Mt, Schwindsucht, M IsnchvUe re. sehe man diese""tc„ fvi^ciide» Äntikci.

Germrrsbauscn kkonomischr« Real«Lcdic»n^' «- keipsis 17-7. 4-. S. 444 -445.