2, Luft.
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Anzahl Grade zeigt, die man r nennen kann,allezeit wie 198,^ ff- r . Diese Veränderungbetragt vom Eispuncte bis zuin Siedpuncte un-gefähr zwey Fünftel, von der größten gewöhn-ten Kalte in unsern Gegenden (— 8 °) bisAe Sommerwqrme (zo°) ein Fünftel desGanzen.
Was höhere Grade der Hitze wirken, laßt>sch auf folgende Art untersuchen. Man erhitztGefäß mit enger Oeffnung bis auf einengewissen Grad, so dehnt sich die Luft darin stark^"s, und geht großentheils durch die OeffnnngOus dem Gefäße. Man halt alsdann die Oeff-!^ng unter Wasser, so zieht sich beym Abküh-die Luft wieder zusammen, und der Druck^ äußern Luft treibt Wasser ins Gefäß, aus^ssen Menge man alsdann auf die Größe derAusdehnung schließen kann. So hat Kobens")Pfunden, daß die Hitze eines weißglühendenEisens die Luft in einen vier mahl größer»^aum ausdehnet, als den sie kalt einnimmt.
, Man ist mit diesen Untersuchungen über-E^upt aber noch lange nicht aufs Reine, und
urchPriestley's") sowohl alsDuvcrnois^")
^Utdeckungen weiß man es jetzt mit Sicherheit,die Zunahme des Luftvolumens keineswegcs?tförmig sey, sondern daß die Ausdehnbarkeit^ Luft mit steigender Warme wachse.
R 5
Wie
) Neue Grundsätze der Artillerie, durch Tuler, B?r!
'74t. 8 . S- 96 z. flg. »
^ suU Otzlriv, Vol, V. Secr. Zr.
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