Band 
Ein und achtzigster Theil, von Lothse bis Lustgebüsch.
Seite
283
JPEG-Download
 

Luftarten.

28z

^ Becken mit Wasser umgestürzt ist. Die^"schling in der Flasche wird sogleich aufbrausenUnd brennbare Lust geben, welche durch die RöhreMsteigr, in Blasen durch das Wasser der GlockeMdurch geht, uud sich oben in der Glocke sammelt.

Auch das reinste destillirte Wasser mir dem^snN giebt die brennbare Luft. Sie entwickeltoch ferner bey der Auflösung des Zinks in mine-Mschem auch flüchtigen Alkali, be> dem Ver-tanen thierischer und vegetabilischer Körper.

. Von Natur sindec man die brennbare Lust'' allen drey Reichen. In den Schachten,^terirdischey Höhlen, und vorzüglich in den^teinkohlengrubcn ist sie unter dem Nahment Feuerfchwadcns bekannt. In den Gedär-dcrThiere entwickelt sie sich häufig; sie fin-^ sich auch in den Cloaken und heimlichen^Machern und an Plätzen, wo tydtcs Vieh fau-Der weiße Diptam (Oiccamnus I-ckaxi-giebt, wenn er blühet, so viel brennbares

^as

daß die Lust um ihn Feuer fangt,

^ ^jn den Sümpfen, Pfützen und stehendenPassern, wo viele Pflanzen, Schilf :c. rc. mo-^n, trifft man in dem Schlamme des Grün.^ brennbare Luft an, welche den besondernj ^Men der Gumpfluft (Oa8 palulbre, (ras^amrnable 6e8 margi8, und nach der neuen^iniie, 6r>s Ir^ckrobünü pelam oder äes ma-erhalt. Man kann diese Lust durch Auf-ia c t des sumpfigen Ortes in Menge aufssm-Man darf nur eine mit Wasser gefüllte^ afche in dem Wasser des Sumpfes umkehren,y t Trichter in die Mündung bringen, undk dem Grunde mit einem spitzigen Stocke rühso steigt Sumpflufr in Blasen auf,>'ch im Trichter sangen, und so in die Flq-

sch?